Doping?

Allgemeiner Ausdauersport sowie Cardio und Intervalltraining im Bodybuilding
Laufen, Schwimmen, Spinning, Crosstrainer, Rudern, etc

Doping?

Beitragvon Werder Freak » Do 22. Apr 10, 16:59

Ich fliege nach Tibet und absolviere ein Höhentraining für ungefähr einen Monat, um die Anzahl der roten Blutkörperchen zu erhöhen -> leistungfähiger. Danach lasse ich mir Blut abnehmen und friere es ein, um es mir dann vor dem Wettkampf wieder zu spritzen.
Zählt das als Doping?
Werder Freak
Mitglied
 
Beiträge: 338
Registriert: 12/2008

Anzeige

    Re: Doping?

    Beitragvon Gus » Do 22. Apr 10, 17:08

    Das ist (Eigen)-Blutdoping.
    Diese Form des Dopings ist nicht nachweisbar.
    Gus
    Administrator
    Administrator
     
    Beiträge: 12414
    Registriert: 08/2001

    Re: Doping?

    Beitragvon Werder Freak » Do 22. Apr 10, 17:14

    Aber verboten?
    Werder Freak
    Mitglied
     
    Beiträge: 338
    Registriert: 12/2008

    Re: Doping?

    Beitragvon irschendwie » Do 22. Apr 10, 17:17

    also im radsport schon... daher denk ich, dass es generell zum doping zählt
    irschendwie
    Mitglied
     
    Beiträge: 323
    Registriert: 02/2009

    Re: Doping?

    Beitragvon Gus » Do 22. Apr 10, 17:18

    Ich bin kein Dopingexperte, aber bin mir ziemlich sicher, dass folgendes gilt:
    -Höhentraining erlaubt aber umstritten
    -Blutkonserve mit erhöhter Anzahl an roten Blutkörperchen kurz vor dem Wettkampf transfusieren = verboten

    Oft wird die entnommene Blutkonserve auch noch zusätzlich an roten Blutkörperchen angereichert
    Gus
    Administrator
    Administrator
     
    Beiträge: 12414
    Registriert: 08/2001

    Re: Doping?

    Beitragvon Gus » Do 22. Apr 10, 17:19

    Dr. Scheitel hat geschrieben:ja. ich meine sogar, dass das irgendwie nachweisbar ist. kann aber auch ein irrtum sein. bzw. dass dafür indizien gefiltert werden können.
    ist ja wie der indirekte Eponachweis über den hämatokritwert...


    EPO ist nachweisbar, Eigenblutdoping kann man nur auf Grund von Indizien vermuten
    Gus
    Administrator
    Administrator
     
    Beiträge: 12414
    Registriert: 08/2001

    Re: Doping?

    Beitragvon irschendwie » Do 22. Apr 10, 17:19

    warum ist höhentraining umstritten?
    irschendwie
    Mitglied
     
    Beiträge: 323
    Registriert: 02/2009

    Re: Doping?

    Beitragvon nead » Do 22. Apr 10, 18:28

    Infusionen im Allgemeinen Sind der NADA oder bei int. Wettkämpfen der WADA mitzuteilen! Selbst vit B12 depot in die Bauchfalte ohne Anmeldung verboten.
    Eigendblutdoping also Verboten. Höhentraining ist nicht verboten, man hat einen bessere Trainingsreiz, aber beim Wettkampf dann keine großen vorteile mehr, außer die bei Training gewonnenen.
    172cm
    81kg
    Körperfettanteil: niedrig.
    nead
    Mitglied
     
    Beiträge: 350
    Registriert: 09/2007

    Re: Doping?

    Beitragvon Werder Freak » Do 22. Apr 10, 19:26

    Nicht das ich jetzt ehrlich nach Tibet fliege, aber meine Biologie-Lehrerin hat gesagt, dass wenn man sich Blut abnehmen (nach dem Höhentraining) und es sich später wieder vor einem Wettkampf spritzen will es gegen die Vorschriften verstößt also verboten ist. Die ist schon über 60 und vllt nicht mehr auf dem neuesten Stand, darum wollte ich hier mal nachfragen.
    Dürfte ja schon schwer nachzuweisen sein.
    Werder Freak
    Mitglied
     
    Beiträge: 338
    Registriert: 12/2008

    Re: Doping?

    Beitragvon Gus » Mo 26. Apr 10, 18:47

    Hier geht es um Doping. Um Eigenblutdoping, um Fremdblutdoping, Um höhentraining, um epo, um was auch immer.
    Aber ganz sicherlich geht es hier nicht um welche Schulklasse auch immer
    Gus
    Administrator
    Administrator
     
    Beiträge: 12414
    Registriert: 08/2001

    Re: Doping?

    Beitragvon vialio » Mo 26. Apr 10, 19:09

    Werder Freak hat geschrieben:Ich fliege nach Tibet und absolviere ein Höhentraining für ungefähr einen Monat, um die Anzahl der roten Blutkörperchen zu erhöhen -> leistungfähiger. Danach lasse ich mir Blut abnehmen und friere es ein, um es mir dann vor dem Wettkampf wieder zu spritzen.
    Zählt das als Doping?


    Pommesarme hat geschrieben:Geht nicht auch um erstngemeinte Antworten? Dann setze ich aber erstgemeinte Frage voraus. Und muss nicht meine Zeit und Energie für Trolls opfern, die nicht in der Lage sind ihre eigentlichen Fragen korrekt zu formulieren. Stattdessen mit gefakten Voraussetzungen rumtrollen, um möglichst viele Anworten/Hits zu generieren.


    Musst du dich eigentlich jedes mal in absolut jedem Thread aufführen wie ein Vollidiot? Dein Beitrag mit der Schulklasse ist erstmal völlig unbegründet und gehört auch absolut nicht hier her. Und selbst wenn er erst 9 ist wen interessiert das man.

    Zweitens solltest du vielleicht erstmal richtig lesen lernen, bevor du hier große Töne spuckst von wegen Trolls etc. Seine Ausgangsfrage war hypothetisch, zumindest sollte das jemand mit ausreichendem Intellekt feststellen können.

    BTT:
    Blutdoping mittels EPO kann seit dem Jahr 2000 auch in geringen Konzentrationen durch ein mehrstufiges Verfahren, das durch Françoise Lasne und Jaques de Ceaurriz vom Laboratoire national de détection du dopage (LNDD) entwickelt wurde, im Urin nachgewiesen werden – allerdings nur für kurze Zeit (ca. zwei Tage).
    -Zitat von wiki-

    Eigenblutdoping ist bisher nicht nachweisbar, aber trotzdem verboten. In stark dopingvorbelasteten Sportarten, wie zB. Radsport werden aber "Sicherheitssperren" verhängt. Sprich wenn der Teilnehmer einen Hämokritwert von über 50% hat, wird er auf Verdacht gesperrt.
    "Hier könnte Ihre Signatur stehen!"
    vialio
    Mitglied
     
    Beiträge: 1304
    Registriert: 05/2009

    Re: Doping?

    Beitragvon slimline » Mo 3. Mai 10, 03:02

    Dr. Scheitel hat geschrieben:
    wie kann man den epo nachweisen?

    der stand von 2006-2008 war meines wissens nach, dass man die sportler sperrt die über ~55 hämatokrit kommen. es wurde aber lediglich "indirekter" nachweis genannt, da es nachweislich leute gibt, die dsa von natur aus haben.

    gibt es da was neues, über die metaboliten etc?


    man kann mit Antikörpern körpereigenes EPO von rekombinantem EPO unterscheiden und so nachweisen.
    Wenn du etwas Lust auf Wissenschaft hast, hier wird alles genau erklärt

    http://www.dshs-koeln.de/biochemie/rubr ... _epo2.html

    bis zu 5 Tage lang nachweisbar, dann no chance
    Tiere sind von Natur aus die besseren Menschen

    official member of kaies' fressgruppe
    slimline
    dark matter
    Supporter
     
    Beiträge: 6949
    Registriert: 10/2007


    Zurück zu Ausdauersport - Cardio

    Wer ist online?

    Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste