Weit mehr als eine Millionen Freizeitsportler in Deutschland begehen Medikamentenmissbrauch, um ihre Fitness zu steigern oder ihre Körperoptik aufzupolieren. Davon geht der Sportwissenschaftler Mischa Kläber vom Institut für Sportwissenschaften der TU Darmstadt aus, der in seiner Studie erstmals zeigt, dass Fitnessstudios und Sportvereine oft regelrechte Verschiebebahnhöfe für Dopingmittel sind.
Das Geschäft mit den Dopingmitteln floriere und die "alten Hasen" rekrutierten den Nachwuchs unter immer jüngeren Kunden von Fitnessstudios. In einer stark leistungsorientierten Gesellschaft seien Jugendliche anfälliger, zudem werde der Einstieg in den Medikamentenmissbrauch durch die zunehmende Bedeutung von Nahrungsergänzungsmitteln erleichtert
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