Ein paar Infos aus einem von http://www.cyberpump.com/ von Dr. Ken Leistner:
Kim Wood ist seit 1974 "strength and conditioning coach" der Cincinnati Bengals.
Als er jung war verletzte er sein Knie, was seine athletische Karriere unterbrach und jegliche Aktivität die sein Knie mit einbezog ausser Frage stellt.
Um etwas in Form zu bleiben wollte Wood aber nicht gänzlich aufhören zu trainieren und so fing er an Gewichte zu stemmen...oder besser gesagt: er fing an mit Bankdrücken.
Er kramte seine alte Langhantel raus und 'entwickelte' ein Programm das shon fast zu unglaublich ist...teils aus unwissenheit teils weil er kaum andere Möglichkeiten hatte.
Wood trainierte 5-7 Tage in der Woche, ab und zu ein paar Klimmzüge und Kabelrudern aber hauptsächlich BANKDRÜCKEN.
Als Bank missbrauchte er einen alten Picnic-tisch, eine Ablage hatte er nicht. Er zog die Verschlüsse der Hantel fest an, stellte sie auf ein Ende und wuchtete sie so auf seine Brust.
Er begann sein Bankdrücken mit einen spezifischen Gewicht und machte genau soviele Wiederholungen wie er Pfund auf der hantel hatte: Er machte 135 Pfund für 135 Wiederholungen, 140 Pfund für 140WHs... bis zu 250 Pfund für 250 WHs!!!
Auf die Frage wie lange so 'ein Satz' dauern würde sagte Wood: eine Stunde, ein paar Stunden, oder sogar noch länger, wenn er zwischendurch zu Mittag ass.
Er machte soviele Wiederholungen wie möglich, liess dann die Hantel auf seiner Brust ruhen oder warf sie auf den Boden und machte ein paar Minuten Pause. Dann fing er mit dem nächsten Satz an.
Als Wood über 200 WHs machte dauerten die Einheiten etwas...er machte 50-75 Wiederholungen im ersten Satz und dann Stück für Stück den Rest bis er fertig war.
Wood wurde selbstverständlich unglaublich stark beim Drücken, bis zum Ende der Highschool drückte er 400 Pfund regelmässig.
Woods Technik ist auch interessant: er drückte mit engem Griff, weil es für ihn so am 'komfortabelsten' war.
Später veränderte Wood sein Programm etwas, er fügte isometrische Übungen hinzu, trainierte damit jedoch über. Er reduzierte auch sein Volumen etwas, er machte 'nur noch' 275 Pfund für 100WHs, die meisten davon im ersten Satz.
Kim Wood konnte 1963 weit mehr als 400 Pfund drücken, bei 210 Pfund Körpergewicht und 1,75 m Körpergrösse. Im laufe der Zeit konnte er weitere 100 Pfund mehr drücken bei selbem Körpergewicht, nicht um an Wettkämpfen teilzunehmen, sondern um sein Football und Wrestling zu unterstützen.
Was lernen wir daraus?
Ein Trainingsprogramm muss nicht unbedingt technisch ausgefeilt oder wissenschaftlich erklärbar sein.
Man kann grossartige Erfolge erzielen, allein durch harte Arbeit und indem man nie aufgibt!