Wie findet ihr sterbehilfe?

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Wie findet ihr sterbehilfe?

Beitragvon eddi » Mi 22. Jan 03, 19:32

Wie findet ihr sterbehilfe?
Amerika, das ist die Entwicklung von der Barberei zur Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur. (Georges Clemenceau)
eddi
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    Beitragvon Stefan71 » Mi 22. Jan 03, 19:52

    Also ich bin der Meinung, dass man nicht über das Leben eines anderen entscheiden sollte! Auch wenn manche Menschen ein schreckliches Schicksal erlitten haben, oder sie der Lauf der Zeit eingeholt hat, kann man nicht so einfach über ihr Leben oder ihren Tod entscheiden! Dies ist ein sehr heikles Thema und meiner Meinung nach nicht so einfach in ein paar Zeilen zu behandeln, aber mal kurz gesagt: ich bin dagegen!

    Grüße Stefan
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    Beitragvon Simon » Mi 22. Jan 03, 20:00

    Naja, es ist halt schwer gewisse Richtlinien zu etablieren ab wann Sterbehilfe ethisch und moralisch vertretbar ist. Da sind dann sehr schnell Grenzen überschritten. Zum Beispiel die Krankenschwester, die selbst den "Todesengel" nennt und zur Zeit durch die Medien geistert, ist der Meinung sie hätte "nur beim Sterben geholfen". Wo ist da die Grenze zum Töten?

    Also mein Fazit: wenn, dann nur passive.(Obwohl das auch schwierig ist, von wegen Erbschaften usw.)
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    Beitragvon eddi » Mi 22. Jan 03, 20:00

    Man muss ja eine Einwilligung geben!!!

    Ich leide an Lymphknotenkrebs und ich will nicht wochenlang oder Monatelang qualvoll verrecken, wie mein Opa.
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    Beitragvon Simon » Mi 22. Jan 03, 20:07

    Soweit wirds ja hoffentlich nicht kommen!!
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    Beitragvon Oemi » Mi 22. Jan 03, 20:46

    für mich ist es moralisch nicht vertretbar einen menschen leiden zu sehen meine antwort kennt ihr ja dann !
    Zeugs das ich meinem Body zum wachsen gegeben habe. (UND ICH LEBE NOCH)

    Testo Enantat, Testo Propionat, Sustanon, Masteron, Tren Acetat, Naposim, Afro, Boldenon, Ephedrin, Clen, Clom, Anapolon, Deca

    Scheisse war da nicht nochwas ?
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    Beitragvon Elrond » Mi 22. Jan 03, 21:03

    ich bin vom grundsatz dafür, wenn die person selbst entscheiden kann, was koma-patienten oder menschen hohen alters, die nicht mehr soviel mitkriegen auschliesst.
    ich würde mir für deutschland eine regelung wie in den niederlanden (?) wünschen, wo der patient selbst seinen wunsch bekundet und dann von ich glaube drei ärzten die unheilbarkeit der krankheit festgestellt werden muss.

    damit haben seelisch kranke patienten, die die realität nicht richtig einschätzen können (z.B,. Depression) , keine möglichkeit sich töten zu lassen.

    es gibt genug fälle, wo sich leute jahrelang in den schlimmsten qualen winden, weil die gesellschaft irgenwelche religiösen oder moralischen bedenken hat.
    ich entscheide, wann ich mir den stecker rausziehe und wann es dafür zeit ist.
    mfg Elrond

    Der Kampf gegen die Dummheit hat gerade erst begonnen (Die Zeit).
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    Beitragvon Dodo2801 » Mi 22. Jan 03, 22:44

    also ich finde sie ok..

    allerdings gibts da wie erwähnt die bekannten probs..
    ab wann... und was für ne regelung..

    natürlich nur mit einwilligung..
    auf alle fälle müßte da eine strenge Regelung getroffen werden damit man so eine Verordnung nicht mittels einer Grauzone irgendwie ausnutzen kann....
    Kraft durch Freude!!!
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    Beitragvon Steroid » Fr 24. Jan 03, 17:38

    Also ich bin der Meinung, dass man nicht über das Leben eines anderen entscheiden sollte! ich bin dagegen.


    wenn du jemand zwingst zu leben, entscheidest du doch über das leben eines anderen. es geht doch darum, dass man über sein eigenes leben entscheiden kann. im prinzip ist der individualismus bei uns ja ziemlich ausgeprägt. aber bei sterbehilfe auf einmal: nein, das darf man nicht selbst entscheiden, man muss jeden unbedingt am leben erhalten. die argumentation ist so widersprüchlich.
    USE THEM OR LOSE THEM!
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    Beitragvon Dr-Hk » Fr 24. Jan 03, 21:45

    ICh bin dafür.
    Wenn jemand sterben will.
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    Beitragvon Dragonlord » Do 13. Feb 03, 00:56

    Ich bin strikt dagegen. Wenn man wirklich auch nur einen klitzekleinen Schritt in diese Richtung machen würde wäre der Mißbrauch über kurz oder lang vermutlich nicht aufzuhalten. Ich fände es schlimmer, wenn auch nur ein Mensch durch Mißbrauch (sei es wegen Erbmotiven, fehlerhaften Arztgutachten oder anderen Gründen) sterben würde als das 1000 Menschen qualvoll sterben müssten. Könnte man mit dem Recht im allgemeinen vergleichen. Eher bin ich dafür, dass 1000 Schuldige freigesprochen werden, als das nur ein einziger Unschuldiger schuldig gesprochen wird!
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    Beitragvon eddi » Do 13. Feb 03, 02:50

    Dragonlord hat geschrieben:Eher bin ich dafür, dass 1000 Schuldige freigesprochen werden, als das nur ein einziger Unschuldiger schuldig gesprochen wird!


    Das eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.
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    Beitragvon Audibabe » Do 13. Feb 03, 06:56

    bin dafür, wenn der sterbende selber, im vollbesitz seiner geistigen kräfte, darum bittet. jedoch sollte es nicht irgendjemand tun, sondern schon von qualifizierten ärzten.
    lg, Babe


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    Beitragvon bäuchli » Do 13. Feb 03, 08:14

    es sollte vorher schriftl. hinterlegt werden und zwar beim Notar wie ein Testament, damit keiner z.B. wegen Geld das ganze in die Hand nehmen kann. In dem Schreiben kann jeder für sich festlegen er Lebensverlängernde Maßnahmen möchte oder nicht. Die Entscheidung ist wirklich schwierig und ich wüßte im Augenblick nicht was ich machen würde, es kann ja immer noch einen Hoffnungsschimmer geben.
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    Beitragvon Dragonlord » Do 13. Feb 03, 09:52

    @ bäuchli

    Diese Möglichkeit des schriftlichen Hinterlegens gibt es auch heute schon. Man muss jedoch dieses schriftliche Niederlegen nach allen Regeln des Rechts ausarbeiten und in sehr kurzen Zeitabständen aktualisieren.

    @ Eddi

    Ist ja auch als Transferbeispiel zu sehen. Das wirklich zu diesem Thema passende Beispiel steht ein Satz davor!
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