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Ernährungsfehler

Ernährung und Nahrungsergänzungen im Bodybuilding:
Whey, Protein, Eiweißpulver, Creatin, Weightgainer und Aminosäuren.
Alle Informationen für Abnehmen, Muskelaufbau und für die Regeneration.

Beitragvon Bombe » Mo 17. Sep 01, 17:00

Keine Geduld

Viele machen den Fehler, einem Programm oder einer Methode nicht genügend Zeit zu geben. Ist nach ein paar Tagen oder Wochen nicht das gewünschte Resultat vorhanden, probiert man die nächste Methode. Ernährungsänderungen können Ihnen nicht von heute auf morgen einen neuen Körper verleihen. Optische oder metabolische Unterschiede sind oft erst nach drei oder vier Wochen sicht- beziehungsweise spürbar. Das trifft sowohl auf den Muskelaufbau als auch die Fettreduktion zu. Keine Kontrolle über die Nahrungsaufnahme Sich auf den Zufall verlassen, war noch nie eine guter Anhaltspunkt. Man sollte sich einmal die Zeit nehmen und ausrechnen (oder von einem Fachmann/frau ausrech-nen lassen), wieviel Kalorien man benötigt und welche Mengen an Protein, Kohlen-hydrate und Fett in der Ernährung enthalten sein sollten. Danach empfiehlt es sich, regelmäßig die Nahrungsaufnahme zu kontrollieren. Unter ,,Kontrollieren" verstehe ich, wiegen, aufschreiben und anhand einer Nährwerttabelle die Kalorien und Nährstoffe (Protein, Kohlenhydrate, Fett) aufzulisten. Man muß nicht jeden Tag aufschreiben, was man zu sich nimmt, aber einmal pro Woche sollte man sich die Mühe machen. Ein sehr gutes Hilfsmittel ist die ,,Große Nährwerttabelle" aus dem Verlag Gräfe & Unzer, die fast alle Lebensmittel mit genauen Angaben über Kalorienzahl, Protein, Kohlenhydrate, Fett, Mineral- und Vitamingehalt auflistet. Essen nach Zufall Es spielt keine Rolle, ob Sie zu- oder abnehmen wollen - ohne Disziplin geht nix! Man kann nur dann auf Erfolg hoffen, wenn man sich über längere Zeit an einen Plan hält. Man kann nicht das an einem Tag Versäumte an einem anderen Tag nachholen. Deshalb sind Regeln da - um sie einzuhalten. Wenn der Ernährungsplan fünf Mahlzeiten im Abstand von zwei-einhalb Stunden vorsieht, dann muß man das auch durchziehen. Nur so kann der Stoffwechsel optimal angeregt werden. Ist man in der Regel diszipliniert, kann man auch mal eine Ausnahme verkraften. Die Waage alleine sagt nicht die Wahrheit Die Waage ist nur ein Anhaltspunkt, aber nicht das Maß aller Dinge. Viele Anfänger sind schnell enttäuscht, wenn die Waage nicht jeden Tag mehr anzeigt. Ebenso geht es Personen, die Fett verlieren wollen. Das ist ein Fehler, denn die Waage kann nicht die Veränderungen im Körper anzeigen. Es kann sein, daß man Fett abnimmt und Muskeln aufbaut, was auf der Waage nicht als Veränderung angezeigt wird, aber vom Aussehen, Stoffwechsel und Training her erhebliche Unterschiede macht. Zudem kommt, daß man leicht überreagiert: Bodybuilder in der Wettkampfvorbereitung denken, sie müßten weniger essen, weil die Kilos nicht purzeln; ein Athlet, der zunehmen will, schaufelt so viel Essen ein, daß er fett wird, weil er keine Gewichtszunahme sieht. Aber das ist nicht die Hauptsache. Bodybuilding erfordert mehr Faktoren als nur das Gewicht. Erst wenn man auch die anderen Faktoren (wie Kötpetfettgehalt und Muskelumfang) miteinbezieht, bekommt man gute Anhaltspunkte.
Zu viel Nahrung (vor allem Kohlenhydrate)
Gerade in der Massephase tendieren viele Athleten zu dem ,,Vielfraß"-Syndrom. Sie stopfen und mästen sich regelrecht mit riesigen Nahrungsmengen, vor allem aber Kohlenhydraten. Die Folge ist, daß sie an Fett zunehmen, was unschön und bei der nächsten Wettkampfvorbereitung ein riesiges Hindernis ist. Man braucht Kohlenhydrate für Trainingsenergie und Erholung, aber man muß die Mengen kontrollieren. Keine individuelle Diätplanung Natürlich ist es in Ordnung, wenn man sich ansieht, wie sich die Profis ernähren, aber es kann nicht der Standard für die eigene Ernährung sein. Dorian Yates mag einen völlig anderen Stoffwechsel haben als Hans Huber. Will Hans Huber Erfolg haben, muß er einen Trainings- und Ernährungsplan einhalten, der für seinen Stoffwechsel, sein Tätigkeitsniveau und Tagesablauf geeignet ist. Hier hilft oft nur lange Erfahrung oder ein sehr guter Ernährungsberater. Aller Erfolg kommt von der Chemie. Chemie fängt beim Proteinpulver und den Vitaminpillen an und geht bis Anabolika und IGF. Viele Bodybuilder denken, Chemie ist DER Weg zum Erfolg. Wenn man zur Fettabnahme nur Carnitin und Chrom nehmen müßte, wäre das DIE Sache. Viele der Mittel, die heute angeboten werden, sind in der Tat wertvolle Hilfsmittel, die den Körper bei seinen Aufgaben unterstützen, aber sie sind KEIN Ersatz für einen guten Ernährungsplan und Disziplin. Die meisten Bodybuilding haben ein Problem: Sie können nur Reis und Putenbrust zubereiten. Damit ist die Menüauswahl sehr limitiert. Langweile und eine gewisse Abneigung gegen Diät halten sind in diesen Fällen unvermeidbar. Es gibt jedoch Abhilfe. Mittlerweile sind genügend gute Kochbücher für Bodybuilder auf dem Markt (z.B. Alfred Krautgartners „Fit Essen mit Genuß" Bestelltelefon: 0043-5224-66454). Mit Abwechslung läßt sich die Sache auch langfristig besser durchstehen.
Null Fett
Die Reduzierung von Nahrungsfett ist ein wichtiger Schritt, um weniger Kalorien aufzunehmen und gleichzeitig stoffwechselinaktives Fett zu vermeiden. Verzichtet man allerdings ganz auf Fett, wird der Körper auch hierin einen Mangel sehen und den Stoffwechsel so steuern, daß die Fettverbrennung vermindert und die Fetteinspeicherung verstärkt wird. Besonders wenn man eine kalorienrestriktierte Diät zu sich nimmt, sollte man darauf achten, daß die notwendigen Mengen an essentiellen Fettsäuren aufgenommen werden (z.B. Fischöle, Pflanzenöle) Man sollte nicht eine neue Ernährung wie einen Sprung in das kalte Wasser handhaben. Statt alles auf einmal zu ändern, sollte man lieber stufenweise seine Ernährung ändern. Auf diese Weise werden weder der Körper noch die Psyche durch plötzliche Änderungen schockiert.

Hab da mal wieder was Nettes. 8-)

Quelle:http://www.body-info.de/
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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Bombe am 2001-09-17 20:54 ]</font>
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