Hi,
ich denke ich hab/hatte das selbe problem.
Bin der meinung dass man Morgens, vor und nach dem Training Kohlenhydrate zu sich nehmen solte.
Ich fand es sehr schwierig low carb zu machen und gleichzeitig noch ordentlich zu trainieren. War schon nach wenigen minuten sehr ausgepowert und fühlte mich schlecht. Aber so funktioniert es.... bis jetzt.
Ich trainiere 3-4 mal pro woche intensiv und nach dem training noch ca 40-60 min Cardio.
Nach dem Training ziehe ich mir 1 leckeren eiweis Riegel rein. der hat Kohlenhydrate und Eiweis. Aber fast kein fett.
Das Stichwort heist Kohlenhydrattiming.
Hier mal der Artikel der mir geholfen hat. Vieleich kannst Du Ihn als Inspiration nehemen. Mir hat er sehr geholfen. Wieviel kohlenhydrate du wann zu dir nimmst solltest du aber lieber selber testen.
Viel Spaß (und geduld)...

(Achte auf genug Eiweis!!!)
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Um effektiv Muskulatur aufzubauen und gleichzeitig Fett zu reduzieren, empfehlen wir Dir die Durchführung eines so genannten Muskeldefinitionstrainings. Denke bitte daran, dass das Körpergewicht nicht aussagefähig ist, denn Muskulatur ist schwerer als Fett. Interessanter wird für Dich die Körperfettmessung sein. Diese Messung kannst Du in Apotheken oder beim nächsten Arztbesuch durchführen lassen. Diesbezüglich nachfolgend einige Infos:
Ein Muskeldefinitionstraining zielt darauf ab, durch einen möglichst niedrigen Körperfettanteil jeden einzelnen Muskel deutlich sichtbar zur Geltung zu bringen. Entsprechend besteht ein Muskeldefinitionstraining in einer Kombination aus Muskelauf- sowie Fettabbautraining und einem speziell darauf abgestimmten Ernährungskonzept.
KRAFTTRAINING
Im Rahmen eines Muskeldefinitionstrainings sorgt das Krafttraining dafür, dass der Muskelanteil parallel zu einer Körperfettreduzierung erhöht werden kann. Dazu sollte ein Muskelaufbautraining mit 8-15 Wiederholungen pro Satz und 3 Sätzen pro Übung durchgeführt werden, wobei insgesamt 30 Trainingssätze pro Trainingseinheit das Maximum darstellen. Allerdings gilt es beim Krafttraining zu beachten, dass die Muskulatur zwar gezielt "modelliert" wird, jedoch nicht gezielt Fett abgebaut werden kann. Ein gezielter Fettabbau ist deshalb nicht möglich, weil Muskel- und Fettzellen nichts miteinander zu tun haben. So wird z.B. mit Bauchmuskelübungen die Bauchmuskulatur geformt, die darüber liegenden Fettzellen bleiben aber unangetastet, so dass der potentielle Waschbrettbauch im Verborgenen bleibt. Um also z.B. das "Sixpack" entstehen zu lassen, müssen die Bauchmuskeln mittels Fettabbautraining im cardio Bereich und einer entsprechend abgestimmten Ernährung freigelegt werden.
AUSDAUERTRAINING
Durch ein Fettabbautraining im cardio Bereich kann der Körperfettanteil so stark reduziert werden, dass dadurch jeder einzelne Muskel deutlich sichtbar zum Vorschein gebracht werden kann. Dies funktioniert umso besser, wenn das Fettabbautraining immer direkt im Anschluss an das Muskelaufbautraining durchgeführt wird. Durch das Muskelaufbautraining sind nämlich die Zuckerspeicher des Körpers aufgebraucht worden, so dass beim Fettabbautraining im blauen Bereich der Körper von Anfang die Fettspeicher anzapfen muss. Deshalb ist die Durchführung eines Fettabbautrainings im Anschluss an das Muskelaufbautraining im Rahmen eines Muskeldefinitionstrainings eine absolute Pflichtübung. Die Dauer des Fettabbautrainings sollte pro Trainingseinheit 25-50 Minuten betragen, wobei 5 Stunden Ausdauertraining pro Woche das Maximum darstellen. Bei noch mehr Training im cardio Bereich droht der Verlust von Muskelmasse.
Dabei gilt: Laufen ohne zu schnaufen! D.h. man hat noch genug Puste, so dass man sich während des Trainings unterhalten könnte (es aber nicht macht). Das Fettabbautraining im cardio Bereich sollte also eher entspannend und erholend wirken, als belastend und auspowernd. Bezüglich der Geräteauswahl kann gemäß individueller Vorliebe ein Gerät ausgesucht werden. Um für Abwechslung zu sorgen, sollte beim nächsten Training dann einfach ein anderes Gerät zum Einsatz kommen.
ERNÄHRUNG
Damit sowohl das Kraft- als auch das Ausdauertraining tatsächlich zu Resultaten führen, muss ein darauf abgestimmtes, ganzheitliches Ernährungskonzept zum Muskelauf- und Fettabbau zur Anwendung kommen. Dieses Konzept beruht auf der low carb-Methode. Low carb ist ein Konzept, das die energiereichen Nahrungsbestandteile (wie Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße) optimal auf den Körper abstimmt. Dabei basiert Low carb auf der Tatsache, dass viele Kohlenhydrate viel Insulin ins Blut locken. Insulin verhindert allerdings den Fettabbau. Kohlenhydrate sind also die wahren Dickmacher. Entsprechend weniger Kohlenhydrate (Kartoffeln, Nudeln, Reis, Vollkornprodukte, Teigwaren, Brot, Brötchen und Süßigkeiten) sollten also verzehrt werden und dafür umso mehr Eiweiß und gesunde Fette. Gesunde Fette findet man in Fischen, Nüssen, Olivenöl, Leinöl, Raps- und Wallnussöl.
Die Basis zum Muskelauf- und Fettabbau stellt eine ausreichende Eiweißversorgung dar. Ideal sind 2 g pro kg Körpergewicht. Diese Menge wird am besten auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilt und über hochwertige Eiweißquellen wie mageres Fleisch, Fisch, Eier, Quark, Nüsse, Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Bohnen) und Eiweißkonzentrate abgedeckt. Darüber hinaus sollte bei jeder Gelegenheit zu Obst, Gemüse und Salaten zusammen mit hochwertigen Pflanzenölen (s. o.) gegriffen werden. Weiterhin ist Wasser ganz wichtig. Als Faustregel gilt: pro 20 kg Körpergewicht einen Liter Wasser täglich trinken!
Denke daran, dass Du auf eine Eiweißzufuhr von mindestens 2 g pro Kg Körpergewicht kommen musst. Des Weiteren solltest Du auf gute Fette (Fisch, Rapsöl, Olivenöl) achten. Du musst Deine Kohlenhydrate zu bestimmten Zeitpunkten so timen, dass Du beim Training über genügend Energie verfügst. Nachfolgend diesbezüglich einige Infos:
ZUM KOHLENHYDRATTIMING
Mit Kohlenhydrattiming wird die gezielte Kohlenhydratzufuhr zu ganz bestimmten Zeitpunkten bezeichnet. Gerade für Fitnesssportler - insbesondere wenn das Trainingsziel Muskelauf- und Fettabbau lautet - ist im Rahmen einer kohlenhydratreduzierten Ernährung hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit das richtige Timing der Kohlenhydrate von entscheidender Bedeutung. Wird nämlich durch den Verzehr von Kohlenhydraten der Insulinspiegel nur zu ganz bestimmten Zeitpunkten angehoben, so kommen die muskelaufbauenden Effekte voll zum Tragen, ohne dass man gleichzeitig Angst haben muss, den Fettabbau zu fördern. Im Tagesverlauf sind dabei genau drei Zeitpunkte ideal:
1. Früh morgens: Nach dem Erwachen befindet sich der Körper in einer muskelabbauenden Phase. Da in den letzten 6-8 Stunden keine Nahrung zugeführt wurde, sind die Kohlenhydratspeicher des Körpers weitgehend aufgebraucht. Um die Versorgung des Gehirns mit Kohlenhydraten sicherzustellen, wird bereits in den frühen Morgenstunden vermehrt Eiweiß aus der Muskulatur abgebaut und in Kohlenhydrate umgewandelt. Der Körper befindet sich also in einem muskelabbauendem Prozess. Der Ausweg: Durch den Verzehr von Kohlenhydraten den Insulinspiegel anheben, wodurch der Umbau von Muskeleiweiß zu Kohlenhydraten gestoppt wird und somit ein weiterer Muskelabbau verhindert werden kann. Gleichzeitig braucht man sich keine Gedanken zu machen, dass die zugeführten Kohlenhydrate als Fett eingelagert werden. Schließlich sind zu diesem Zeitpunkt die Kohlenhydratspeicher leer, so dass ein Kohlenhydratüberschuss, der zu Fetteinlagerungen führt, am Morgen nicht zu befürchten ist.
2. Vor dem Training: Die gezielte Zufuhr von Kohlenhydraten etwa 30-45 Minuten vor dem Training führt zu einem erhöhten Kraftniveau während des Trainings. Dadurch kann härter Trainiert werden, woraus ein höherer Trainingsreiz resultiert, was wiederum die Trainingseffektivität erhöht.
3. Nach dem Training: Nach etwa 45-60 Minuten körperlicher Belastung beginnt der Körper langsam Muskeleiweiß abzubauen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Körper Training als Stress empfindet und demzufolge Cortisol - neben dem Adrenalin das wichtigste Stresshormon - ausschüttet. Dieses bewirkt den unerwünschten Abbau von Muskeleiweiß. Wird nun direkt nach der Trainingseinheit der Insulinspiegel durch den Verzehr von Kohlenhydraten angehoben, so sinkt im selben Atemzug der Cortisolspiegel. Dadurch wird der muskelabbauende Prozess gestoppt und zugleich muskelaufbauende Stoffwechselmechanismen in Gang gesetzt. Darüber hinaus ist es wichtig, die durch das Training angegriffenen Kohlenhydratspeicher der Muskulatur möglichst rasch wieder aufzufüllen. Dadurch wird die Regeneration beschleunigt und ein "Flachwerden" der Muskeln verhindert. Denn durch einen Kohlenhydratmangel wirken die Muskeln dünner / flacher als sonst, da der Körper für 1g Kohlenhydrate in den Muskelzellen etwa 2,7 g Wasser speichert. Auch hier braucht niemand Angst vor einem Fettaufbau zu haben, da die zugeführten Kohlenhydrate zu diesem Zeitpunkt ausschließlich die Muskelzellen versorgen, während die Fettzellen leer ausgehen. Der optimale Zeitpunkt liegt in den ersten 30 Minuten nach dem Training. Also spätestens nach dem Duschen sollte etwas Kohlenhydratreiches verzehrt werden.
ERNÄHRUNG
Für das Frühstück sowie die Mahlzeit vor dem Training sind komplexe Kohlenhydrate (z.B. Haferflocken, Vollkornnudeln, Vollkornreis, Vollkornbrot) besonders empfehlenswert. Diese sollten mit möglichst fettarmen Lebensmitteln kombiniert werden.
Wer Süßes mag, darf sich besonders auf die Mahlzeit nach dem Training freuen. Hier ist nämlich die Verwendung so genannter Einfachzucker besonders empfehlenswert. So kann ein optimaler muskelaufbauender und regenerationsfördernder Effekt durch die Kohlenhydratzufuhr nach dem Training sichergestellt werden. Denn zu diesem Zeitpunkt saugt die Muskulatur Zucker förmlich auf, so dass zu diesem Zeitpunkt Süßes mit gutem Gewissen genossen werden kann, ohne dass ein negativer Effekt hinsichtlich des Körperfettanteils zu befürchten ist. Weißbrot, Honig, Marmelade, Traubenzucker, süße Snacks und Säfte stellen also direkt nach Training genau die richtigen Energielieferanten dar. Allerdings sollten diese nicht zusammen mit fetthaltigen Lebensmitteln verzehrt werden.
FAZIT
Das Kohlenhydrattiming setzt auf eine gezielte Insulinaktivierung. Denn Insulin besitzt sowohl positive, als auch negative Eigenschaften. Einerseits fördert es den Muskelaufbau und die Kohlenhydratspeicherung in der Muskulatur, andererseits ist es aber auch für die Umwandlung überschüssiger Kohlenhydrate in Fett verantwortlich. Darüber hinaus schleust es Fett in die Fettzellen und hemmt gleichzeitig den Fettabbau. Als typisches Speicherhormon lagert Insulin also alles ein, die erwünschten und die unerwünschten Nährstoffe. Mit dem Kohlenhydrattiming kann man ganz bewusst die positiven Wirkungen des Insulins ausnutzen und die negativen Insulineffekte dagegen weitestgehend ausschalten.
ZUM PROTEINTIMING
Mit Proteintiming wird die bewusste Eiweißaufnahme bzw. Nichtaufnahme zu ganz bestimmten Zeitpunkten bezeichnet. Allerdings ist bei der Eiweißzufuhr im Gegensatz zur Kohlenhydratzufuhr, bei der bestimmte Zeitpunkte zu berücksichtigen sind, um einerseits von den muskelaufbauenden Vorteilen einer Insulinausschüttung zu profitieren und andererseits eine mögliche Fettspeicherung in Grenzen zu halten, der Zeitpunkt für die Eiweißzufuhr eher zweitrangig. Entscheidend ist in erster Linie, dass überhaupt genügend Eiweiß zugeführt wird. Denn Eiweiß ist der Stoff, aus dem die Muskeln bestehen bzw. gemacht werden. Im Klartext: Kein Eiweiß - keine Muskeln. Als Faustregel: Um Muskulatur aufzubauen sind 2g Protein pro Kilogramm Körpergewicht als Minimum erforderlich. Je mehr, desto besser. Diese Menge wird am besten auf 5-6 Mahlzeiten verteilt, die jeweils im Abstand von 2-3 Stunden eingenommen werden. Ein Beispiel: ein 90 kg schwerer Athlet müsste entsprechend mindestens 180g Eiweiß täglich zu sich nehmen. Diese verteilt er am besten auf 6 kleinere Mahlzeiten, die jeweils mindestens 30g Protein enthalten sollten (die letzte Mahlzeit sollte idealer Weise direkt vor dem zu Bett gehen eingenommen werden, um den Körper auch über Nacht mit Aminosäuren zu versorgen). Wie viele Mahlzeiten man davon in Form eines Eiweißkonzentrats zu sich nimmt oder über natürliche Eiweißquellen abdeckt, bleibt einem selbst überlassen. Das Eiweißpulver ist also nur als eine von vielen möglichen Proteinquellen anzusehen, die allerdings den Vorteil besitzt, sehr bequem im Handling zu sein.
Die eiweißreichen Lebensmittel sollten auf jeden Fall nicht gänzlich fehlen. Fettarme Fleischsorten, Geflügel, fettarmer Fisch und fettreicher Kaltwasserfisch sowie fettarme Milch und andere Molkereiprodukte liefern den optimalen Baustoff für die Muskulatur. Das gilt auch für die pflanzlichen Top-Eiweißquellen wie Nüsse und Hülsenfrüchte. Wer seinen Muskeln eine Freude machen will, isst möglichst abwechslungsreich von diesen tierischen und pflanzlichen Eiweißquellen. Dann ergänzen sich diese ideal und verbinden sich zu besonders hochwertigem Eiweiß. Das lässt die Muskeln wachsen und die Fettdepots leer ausgehen!
Das Timing der Proteinzufuhr im Zusammenhang mit dem Training sollte so aussehen, dass die letzte Zufuhr spätestens 60 Minuten vor dem Training in Verbindung mit Vollkornprodukten erfolgen sollte (eine noch spätere Zufuhr kann zu Verdauungsproblemen während des Trainings führen). Die erste Zufuhr nach dem Training sollte frühestens 60 Minuten nach dem Training erfolgen; vorausgesetzt direkt nach dem Training (in den ersten 30 Minuten nach dem Training) wurden Einfachzucker (z.B. 30-40 g Traubenzucker)verzehrt. Nach dem Training, egal ob Kraft oder Ausdauer, benötigt der Körper Kohlenhydrate, und zwar am besten in Form von Einfachzuckern, um die Energiedepots des Körpers wieder aufzuladen, da diese völlig aufgebraucht sind. Der Körper saugt in diesem Zustand geradezu Zuckermoleküle ein, um die entleerten Energiespeicher wieder aufzufüllen. Daher sollten Einfachzucker unmittelbar - spätestens aber 10 Minuten nach Beendigung des Trainings - konsumiert werden, da sie besonders leicht verdaulich sind und so schnellstmöglich durch chemische Prozesse in die Muskelenergiespeicher gelangen.
Forschungen haben gezeigt, dass dieser Zeitpunkt unmittelbar nach Beendigung des Trainings sehr wichtig ist. Diese Schleuse für Kohlenhydrate schließt sich nämlich langsam und erschwert so die Wiederauffüllung der Energiedepots. Werden direkt nach dem Training nicht genügend Kohlenhydrate konsumiert, braucht der Körper deutlich länger, um sich vollständig zu regenerieren.
FAZIT
In erster Linie ist unabhängig vom Trainingsziel - also egal ob Muskelaufbau, Muskelstraffung oder Fettabbau - eine ausreichende Zufuhr von Eiweiß hinsichtlich des Trainingserfolgs entscheidend; nur in zweiter Linie ist - im Gegensatz zu den Kohlenhydraten - der Zeitpunkt der Eiweißaufnahme von Bedeutung. Allerdings macht der oben geschilderte Sachverhalt deutlich, warum es zum Beispiel keinen Sinn macht, direkt nach dem Training Protein, z.B. in Form von Eiweißkonzentraten, einzunehmen. Ein Teil des für den Wiederaufbau der Muskulatur vorgesehenen Proteins würde nämlich zur Wiederauffüllung der Energiespeicher umgewandelt werden. Da ist es wesentlich sinnvoller, direkt Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Man spricht in diesem Zusammenhang vom eiweißsparenden Effekt der Kohlenhydrate.