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Dough meldet sich zurück...

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Beitragvon Dough » Mi 1. Jun 05, 07:17

Hallo,

manch einer hat sich vielleicht gefragt, wo ich abgeblieben bin. Nun, ich hatte beruflich ziemlich viel Stress (muss ja auch mal Geld verdienen) und war dann ne Weile im Ausland. Seit letzter Woche bin ich wieder da und habe auch schon kräftig mitgelesen im Ernährungsforum.

Wenn es also wieder Fragen und Unklarheiten zum Thema Low Carb etc. gibt, dann stehe ich gerne wieder zur Verfügung.

Gruß
Dough
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    Beitragvon Trizeps » Mi 1. Jun 05, 18:12

    Hey Dough!

    Experte für Atkins und Co?

    Hab zwar keine Diät nötig und werds vielleicht auch nie haben, aber wenn du dich da auskennst hätt ich da ne Frage:

    Was denkst du eigentlich über die gesteigerte Fetteinnahme bei der Low Carb Diät und der damit verbundenen Einlagerungen in den Aterien?
    Wollt nur mal deine Meinung hören, wie gesagt, Diät brauch ich echt keine ;-) .

    MFG Trizeps
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    Beitragvon Scuolfan » Mi 1. Jun 05, 19:08

    Ich antworte einfach mal kurz und bündig ohne gefragt geworden zu sein.
    In meinen Augen ist es ganz einfach so, dass eine Atkins oder klassische Low Carb Diet nicht natürlich ist und dem Stoffwechsel- und Hormonhaushalt des menschlichen Körpers nciht entspricht.
    Er ist nicht programmiert auf so eine Form der Ernährung.
    Bitte keinen Kommentar in der Richtung " Das ist die normaler Ernährung in Europa und USA aber auch nicht", das ist schon richtig das industriell raffinierte LM und Auszugsmehl und Zusatzstoffe nciht natürlich sind.
    Mit Low Carb aber erhäht man die Zufuhr von einigen Zusatzstoffen wie Süß- und Zuckeraustauschstoffen sowie Geschmacksverstärkern extrem um die Süße bei vielen Lm zu erreichen.
    Aber das ist eher Nebensache.
    Der Körper ist programmiert auf ein ausgewogenes Verhältnis von hochwertigen Proteinkombinationen, komplexen, faserhaltigen KH und hochwertigen bioaktiven Fettsäuren.
    Weder eine Kohlenhydrat-Fettmast noch Protein- und Fettorgien sind normal.
    Tendenziell überwiegt der KH -Anteil leicht, gefolgt von den Proteinen und den Fetten knapp dahinter.
    Eine ideale Ernährung die all diese KOmponenten berücksichtigt und auf möglichst natürliche, wenig bis nicht verarbeitete LM basiert, wird auch dem Natural Kraftsportler gute Erfolge bringen.
    Wettkampf BB ist zwar eine tolle Sache aber in meinen Augen nciht gesund und ob Natural oder Steroid-Pro schädlich.
    Mann achte auch hochwertige Proteinquellen, gute KH, sehr viele frische Obst und Gemüseprdukte und hcohwertige Fette aus natürlichen Ölen und Samen und Fisch und Wildfleisch.
    Ergänzt mit Vitamin C und B Vitaminen sowie evtl. Magnesium erzielt man so optimale Ergebnisse für einen super funktioneirenden , zum Wohlfühlen einladenen atraktiven Körper, der keine Krankheiten kennt.
    Gruss
    Gruss Scuolfan

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    Beitragvon Kickboxer » Mi 1. Jun 05, 23:52

    Willkommen zurück Dough :)
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    Beitragvon Dough » Do 2. Jun 05, 07:55

    @Scuolfan

    Deine Einstellung zum Wettkampfbodybuilding kann ich nur voll unterstützen. Allerdings die Argumentation vorher, über die Programmierung des Körpers auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Kohlehydraten nicht. Denn das ist anthropologisch falsch. Ich weiß nicht, wie oft ich dies schon hier dargelegt habe, aber ich bin gerne bereit es ein weiteres mal zu tun.
    Dar Mensch als solches ist seit ca. 3 Millionen Jahren ein Individuum dass sich fast ausschließlich von Fleisch und fetthaltiger Nahrung ernährt hat. Man bevorzugt übrigens heute noch in einigen Regionen dieser Welt diese Form der Ernährung, ohne die damit angeblich einhergehenden Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit und Herzkreislauferkrankungen. Fleischfressende Säugetiere (zu denen zählen wir immer noch) bevorzugen sogar die Fetthaltigsten Gewebe beim verzehr ihrer Beute, mageres Muskelfleisch bleibt für die Aasfresser.
    Der Mensch steht dem in nichts nach!
    Gut, also vor ca. 10.000 Jahren kam man dahinter, dass es einfacher ist, mehr Kohlehydrate zu essen, da diese sich einfacher beschaffen lassen als Fleisch. Der Ackerbau hatte begonnen und Getreide war kultiviert worden. Anthropologische Untersuchungen haben übrigens festgestellt, dass genau zu dieser Zeit die ersten sog. Zivilisationskrankheiten auftauchten.
    Der Mensch war es gewohnt ungefähr 2.990.000 Jahre, fettreiche Fleischnahrung zu ungefähr 85% und Kohlehydrate zu höchstens 15% zu verzehren. Der Körper war evolutionär daran angepasst. Quasi von heute auf morgen, wurde das Verhältnis genau umgekehrt, 10.000 Jahre sind geschichtlich ein Wimpernschlag.
    Schlimmer noch, seit höchstens 200 Jahren gibt es industriell aufbereitete Nahrungsmittel, auf die wir nun gar nicht vorbereitet sind.
    Mit dem fortscheitenden Konsum dieser kohlehydratreichen Kost wurden die Menschen immer dicker, immer kränker und sie sterben vermehrt an Herzinfarkten. Es ist schon komisch, dass ausgerechnet in der Zeit, wo man in den USA das vermeintlich schuldige Fett immer weiter reduzierte, die Infarktrate um 40% gestiegen ist oder?
    Es ist definitiv so, dass Kohlehydrate in Verbindung mit Fett, dick machen und die Gefäße verstopfen. Dagegen fettreiche Kost, in Verbindung mit Eiweiß (Fleisch, Käse, Ei, Quark etc.), die Werte des schlechten Cholesterins fallen lässt und zum Abbau von Depotfett oder dem halten eines normalen Levels unterstützt.
    Das ist nu wahrlich oft genug bewiesen worden und zum glück fängt es jetzt langsam an, sich auch in den hiesigen Köpfen breit zu machen.
    Ich rede hier nicht über eine Radikalkur wie Atkins, sondern von Low Carb im allgemeinen! Ich sage auch nicht, dass jeder nur noch Schweinespeck und Krustenbraten essen soll. Aber von dem Low Fat Tripp muss man endlich runter kommen. Es ist nicht schlecht Fett zu essen! Fett allein macht nicht dick, die Kombination mit vielen Kohlehydraten macht dick!
    Seit dem ich mich Low Carb ernähre (ist nun schon eine ganze Weile) sind meine Blutwerte fast so gut wie die der Japaner, die ja bekanntlich weltweit als diejenigen mit den besten Blutwerten und den wenigsten Herzkreislauferkrankungen gelten. Und glaubt mir, ich esse gerne Rührei mit Speck zum Frühstück…..
    Grüne Gemüse, Salate und manches Obst sollten aber trotzdem immer in ausreichenden Mengen gegessen werden. Das vergessen leider viele, die sich mit Low Carb beschäftigen und genau da liegt dann der Grund für die teilweise kontrovers geführten Diskussionen bei einigen Ärzten und sog. Spezialisten. Man nimmt leider immer noch an, dass sich Low Carb Anhänger nur von Fleisch, Eiern und Käse ernähren. DAS IST FALSCH!!!

    Gruß
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    Beitragvon TechnoForever » Do 2. Jun 05, 11:27

    Hmm generell würde ich jedoch bezweifeln, dass es sicher ist das die Menschen früher keine KHs aßen. Das können wir doch gar nicht mit Sicherheit bestimmen. Das einige Völer, die sich loa carb ernähren weniger Zivilisationskrankheiten (Herz Kreislauf etc.) haben kann auch andere Gründe haben (Bewegung, Gene etc.). Fleischfressende Tiere wie Löwen essen in der Regel hauptsächlich die Organe und den Mageninhalt von Pflanzenfressern (also KHs). Nicht das Fleisch ansich ist das Hauptlebensmittel. Deswegen würde ich das als Argument lieber ausklammern bzw. nicht als bewiesen ansehen.

    Ansonsten hmm bleibt eben offen welche Form der Ernährung besser ist. Aber ich würde auch eher gegen Low Carb plädieren. Als Diät mal okay, aber nicht auf die Dauer. Aber das ist nur meine Meinung.
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    Beitragvon Dough » Do 2. Jun 05, 12:25

    Aber selbstverständlich können wir nachvollziehen, was wir früher gegessen haben. In dem Moment, als der Affe anfing aus dem Wald in die Savanne zu ziehen, weil das Klima sich geändert hatte, waren Früchte und Blätter nicht mehr das primäre Lebensmittel. Von da an begann überhaupt erst die eigentliche Menschwerdung, denn ab da begannen wir auf zwei Beinen zu laufen und auch das Gehirn begann zu wachsen.
    Das ist durch Funde belegt. Außer ein paar Beeren, Nüssen und Wurzeln gab es nicht sehr viel KH Quellen. Löwen fressen im Übrigen nicht primär den Inhalt der Verdauungsorgane Ihrer Opfer sondern die Organe selbst, da diese sehr Fettreich sind. Sie bevorzugen meist auch Leber, Gehirn usw. da dort sehr viele mehr Nährstoffe enthalten sind. Deshalb muss im Zoo die Nahrung der Großkatzen supplementiert werden, da mit dem Muskelfleisch, das verfüttert wird, nicht genügend Nährstoffe aufgenommen werden.
    Aber das ist ja jetzt auch nicht das Thema.
    Es hat sich einfach gezeigt, dass Kohlehydrate in großen Mengen dick machen, mehr als die selbe menge an Fett und Protein. Dagegen kann keiner was sagen, denn es ist so! Ohne Insulin, das durch KHs in großen Mengen ausgeschüttet wird, kann der Körper nun mal kein Körperfett aufbauen. Wenn man dann noch bedenkt, das KHs ohne groß Aufbereitung sofort zu Energie verstoffwechselt werden, bei Protein oder Fett dies aber nur unter erheblich mehr Aufwand für den Körper geschieht, ist es doch gar nicht mehr so schwer darauf zu kommen, was wirklich Fett macht.
    Ich sag auch nicht, dass man gar keine Kohlehydrate essen soll, aber man kann sehr gut auch ständig Low Carb leben. Wie gesagt, ich bin kerngesund und meine Blutwerte sprechen für sich. Nur muss man sich erstmal schlau machen, wie das alles wirklich funktioniert. Und da stelle ich mal in Frage, ob hier überhaupt einer von zehn wirklich Ahnung davon hat.

    Nix für ungut
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    Beitragvon gorden » Do 2. Jun 05, 12:36

    also ich ernähre mich schon mein ganzes leben Low Carb weil ich sehr gerne fleisch esse .ich hatte noch nie probleme mit übergewicht.ich habe mir vor zwei wochen meine blutwerte checken lassen und bin kerngesund.
    mfg. gorden

    Die Zukunft war früher auch besser.
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    Beitragvon Scuolfan » Do 2. Jun 05, 13:09

    Nun Dough, ich könnte mit ebenso vielen stark gegenteiligen Argumentationen kontern die exakt gegenteiliges ebenfalls glaubhaft darlegen, nämlich dass das menschliche Gebiss nicht für den Verzehr von Fleisch ausgelegt ist.
    Ich vertrete diese Meinung allerdings in keine Falle, will damit aber nur sagen, dass sehr viele Dinge "bewiesen" wrden, die sich diametral gegenüberstehen.
    Insofern kann diese Frage nach dem richtig oder falsch in meinen Augen von uns aus nicht eindeutig beantwortet werden und ist derjenige der meint es zu tun, fern ab der Realität.
    Ich habe sehr viel Literatur gelesen über die Thematik und wie sich der Mensch früher ernährt hat, die Mehrheit der Autoren und Werke vetrat die Meinung eines rel. ausgewogenen Verhältnisses aller drei Makronährstoffe.
    Es kann nicht logisch erscheinen, zu behaupten, der Menhsc habe sich überwiegend von Fleisch und Fett ernährt.
    Welches Fett denn? Das Fleisch zur "damaligen Zeit" war in seinem charakter als "Wildfleisch" extrem fettarm, so wie wir es auch heute noch bei den mageren Wildsorten kennen.
    Die Fette hat "der Steinzeitmensche" neben den geringen mengen aus dem Fleisch primär üder Nüsse und Samen und andere Pflanzen zu sich genommen. Und da wären wie dann: Er hat ähnlich dem Affen auch Unmengen an Fasern, Beeren und Früchten konsumiert. Denn Fleisch gab es gewiss nicht jeden Tag und wenn man kein Tier gefunden hatte bzw. die Tiere so intelligent waren, bestimmte Plätze zu meiden , dann sind die Menschen nicht einfach verhungert sondern haben andere Dinge gegessen, eben zu Brei gemahlenen Saaten und Früchte und Samen und wild wachsende Früchte.
    Wenn er dann weiterzog um wieder Fleisch zu finden, dann gab es wieder Fleisch oder evtl. auch Fisch, den allerdings wohl erst später als der Mensch in der Lage war, Fische mit Speeren zu fangen.
    Überhaupt: Über welchen Menschen reden wir denn?
    Man beachte bitte die Dynamik in der ganzen Sache: Man macht regelmäißg neue Funde von alten, steinzeitlichen Menschen oder menschen-ähnlichen Wesen. Sukzessive reicht es immer weiter zurück, als es die ersten Menschen gab.
    Von "welcher Ernährungsform" welches Steinzeitmenschen sprechen wir denn?
    Der Mensch hat sich über mehrere Millionen von Jahren evolutiv noch stark verändert und angepasst, sein Stoffwechsel ist dem unseren immer ähnlicher geworden, STück für Stück.
    Und mit dieser Evolution des menschlichen Organismus einher geht auch eine Veränderung der Nahrungsaufnahme und eine andere Aufteilung der makronährstoffe.
    Woher aber wollen wir denn wissen, was denn letzlich möglichst exakt "unserem" Stoffwechseltypen entpricht?
    Ist es der Steinzeitmensch von vor 3 Mio jahren und seine Ernährung, oder doch eher der von vor 1 Mio Jahren und seine spezifische, wieder andere Ernährung?
    Ich denke, diese Frage ist viel zu komplex als dass man dort eindeutig sagen könnte " das ist jetzt so, der Mensch hat nir über 15% an KH gegessen.Punkt". Mit solch einer regiden Meinung kann man ganz schnell aufs Glatteis geraten und solch eine Festlegung ist entgegen des dynamischen Prinzips von Wissenschaft und Forschung, denn es nimmt die Möglichkeit, neuartige Erkenntnisse anzunehmen.
    Gruss Scuolfan
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    Beitragvon realappeal » Do 2. Jun 05, 13:42

    @Dough
    Was für eine Kalorienverteilung hällst Du denn für sinnvoll (normale Ernährung, keine Diät) bzw hast Du momentan selber, wenn Du sagst, dass Du Protein und Fett bevorzugst?
    Ich mach im moment "normale Ernährung", bin allerdings Vegetarier.
    Komme auf:
    2200 kl an Trainingsfreien Tagen
    140g Protein ~ 560kl
    60g Fett ~540kl (25% der gesamt kl)
    270Kh ~ 1100kl (wenig "süße" kh)

    Und wie stehst Du zu gesättigten Fetten (Käse, Vollmilch etc)

    Grüße, realappeal
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    Beitragvon Dough » Do 2. Jun 05, 14:23

    @realappeal

    Also bei mir sind es zur Zeit ca. 2700 Kcal am Tag, egal ob Trainingstag oder nicht. Die Verteilung liegt bei 60%/35%/5% Fett zu Protein zu Kohlehydrate. An Ladetagen verschiebt sich das Verhältnis 5%/40%/55% Fett zu Protein zu Kohlehydrate. Wobei das Richtwerte sind, die ich nicht bis aufs Fitzelchen genau einhalte. Lediglich bei den Kohlehydraten versuche ich an normalen Tagen nie mehr als 30g max. am Tag zu essen, meisr sind es zwischen 10g und 20g.
    Käse ist fester Bestandteil meiner Ernährung, Vollmilch dagegen nicht, denn die hat zu viele Kohlehydrate wegen der Lactose. Ich verwende lieber Sahne und Wasser.

    @Scuolfan

    Gute Argumentation!
    Ok, dann lassen wir den „Urmensch“ mal raus. Auch heute leben die Inuit zu 95% von fettem Robbenfleisch (Speck), Öl und Fisch. Es gibt im ewigen Eis keine Kartoffeln, Getreide oder Obst.
    Man sucht bei Ihnen vergebens nach stark Übergewichtigen und Herzkreislauferkrankungen aus Ernährungstechnischen gründen.
    Erst in dem Moment, wo man die Inuit an den Randgebieten mit den Kulinarischen Segnungen unserer Zivilisation in Kontagt gebracht hat, litten diese ebenfalls an Fettleibigkeit und hatten eine immense Steigerung der Todesrate durch Infarkte.
    Forscher, die lange Zeit mit den Inuit im ewigen Eis verbrachten und sich von dem ernährten, was diese aßen hatten nach der Rückkehr aus dem Eis fantastische Blutwerte und Gefäßzustände.
    Das dürfte eigentlich nach der allgemein gültigen Regel nicht so sein oder?
    Und Noch mal, ich kann meine eigenen Blutwerte immer wieder ins Rennen Schicken, ich habe laut meinem Arzt, wo ich mich ca. alle 6 Monate mal checken lasse, absolute traumwerte. Meiner Frau, die genau so lebt, ergeht es da nicht anders. Das reicht mir als Beweis, das es sich um keine schlechte Ernährungsform handeln kann.
    Da ich vor einiger Zeit mit Low Carb auch mein Übergewicht erfolgreich beseitigt habe, stehe ich einfach voll dazu.
    Ich habe ja auch nicht gesagt, dass jeder unbedingt so leben muss. ;-)

    Gruß
    Dough
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    Beitragvon TechnoForever » Do 2. Jun 05, 14:29

    Wir brauchen eine empirische Feldstudie *G*

    Die einen leben Low Carb und die Anderen nicht *G*


    by the way: Meine Blutwerte waren letzte Woche absolut top. Und ich esse ein Haufen KHs.

    Und in Asien essen die Leute ein Haufen KHs (Reis) und sind in der Regel auch nicht fett*G*. Außer jetzt in China hab ich gelesen, weil dort so langsam Fast Food etc. im Kommen ist. Aber stimmt schon so pauschal kann man das nicht sagen alles. Mir würde aber etwas fehlen, wenn ich nur 30 gramm Khs essen dürfte.
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    Studie

    Beitragvon Dough » Do 2. Jun 05, 15:26

    TechnoForever hat geschrieben:Wir brauchen eine empirische Feldstudie *G*


    Die gibt es schon...

    Erste große Langzeit-Studie im Bereich Low Carb

    Low Carb weist erhebliche Erfolge auf. Dieses Zwischenergebnis stellte jetzt die erste große Langzeitstudie im Bereich Low Carb vor.
    Die sogenannte "CCARB Study" steht für "The Controlled Carbohydrate Assessment Registry Bank Study".

    Die Studie verfolgt die sportliche Aktivität, das Essverhalten und den Gesundheitszustand über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse zeigen, dass diejenigen, die ihre Kohlenhydratzufuhr kontrollieren, ausreichend Proteine zu sich nehmen und ihre Aufnahme an stärkearmen, nährstoffreichen Gemüse erhöhen und über die letzten 18 Monate eine kontinuierliche Gewichtsabnahme verzeichnen.

    CJ Segal-Isaacson von der Albert Einstein School of Medicine, hat die Daten von über 1.300 Patienten dokumentiert und präsentierte am 17. November 2004 die ersten Zwischenergebnisse als Poster auf der jährlichen Konferenz in Las Vegas.

    Zusätzlich zeigen die CCARB Studiendaten, dass die wichtigsten Parameter für eine Änderung des Gewichts, die Kohlenhydrat- bzw. Ballaststoffzufuhr sowie die Häufigkeit an sportlicher Betätigung sind. 34,5 Prozent der Studienteilnehmer, die mehr als 5 Pfund in den letzten 18 Monaten zugenommen hatten, wiesen gleichzeitig auch einen erhöhten Konsum an Kohlenhydraten wie z.B. Zucker auf. Dabei war die Kohlenhydratzufuhr der beste Einzel-Indikator für Gewichtszunahme.

    "Eine überhöhte Kohlenhydratzufuhr kann Menschen extrem darin hindern, Gewicht zu halten bzw. zu verringern," sagt Segal-Isaacson. "Ausreichend Protein zusammen mit stärkearmem Gemüse und einer Reduzierung der Kohlenhydrate ist eine Möglichkeit auch über einen längeren Zeitraum Gewicht zu halten bzw. zu verlieren."
    Die CCARB Studie wurde begründet, um Gewicht, Ernährung und sportliche Aktivität sowie den Gesundheitsstatus von Low Carb Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren festzuhalten. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer wurden von Ärzten untersucht, die gleichzeitig auch die Ergebnisse dokumentierten. Die Teilnehmer füllten Online-Fragebögen zu Beginn der Studie, nach drei Monaten und schließlich jährlich aus.

    Quellen:

    - Sportive PR und Verlag GmbH

    - C. J. Segal-Isaacson, Ed. D.
    Albert Einstein College of Medicine, Bronx, NY
    The CCARB Study At The One Year Time Point.

    - The Controlled Carbohydrate Assessment Registry Bank Study
    Introduction to the CCARB Study and website

    - CCARB Study Research Project details

    - CCARBS (The Controlled Carbohydrate Assessment Registry Bank Study)

    - Carol-Jane Segal-Isaacson, EdD, RD Vita


    Oder diese Studie...

    Forscher: Low Carb ist besser als ihr Ruf...

    Die so genannte Atkins-Diät ist besser als angenommen, sagen amerikanische Wissenschaftler. Nach einem Jahr bringt diese Diät, bei der viel Fett und wenig Kohlenhydrate auf dem Speiseplan stehen, einen höheren Gewichtsverlust und einen stärkeren Anstieg des guten Cholesterins (HDL) als ein auf der Ernährungspyramide beruhender Diät-Plan. Das berichten Wissenschafter um Gary Foster von der Universität von Pennsylvania im "New England Journal of Medicine" (22. Mai).

    Die in den 70er Jahren von Robert C. Atkins entwickelten Diät erlaubt, was alle anderen Diäten verbieten: den Verzehr von fettreichen Lebensmitteln. Brot, Kartoffeln, Nudeln und Reis sind verboten – fettes Fleisch, Wild, Gänsebraten und Eier dagegen erlaubt. Fett macht in dieser Diät 45 Prozent der Nährstoffe aus, Eiweiß 40 Prozent und Kohlenhydrate nur 15 Prozent. Dagegen sieht eine Diät nach der Ernährungspyramide 60 Prozent Kohlenhydrate, 25 Prozent Proteine und nur 15 Prozent Fett vor. Wegen der Einseitigkeit der Atkins-Diät rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und viele andere Forschungsstellen von der Methode ab.

    In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler 63 übergewichtige Menschen, die sich ein Jahr lang nach der Atkins-Diät oder einer konventionellen Diät ernährten. Die Atkins-Gruppe verlor dabei in den ersten Monaten deutlich mehr Gewicht als die Kontrollgruppe. Erst am Ende der Studie fielen die Unterschiede geringer aus. Bei den Atkins-Patienten war nach Ablauf des Jahres der Wert schädlicher Triglyceride um 28 Prozent gesunken und der Anteil des "guten" Cholesterins (HDL) um 18 Prozent gestiegen, während bei den anderen Patienten der Triglycerid-Wert nur um ein Prozent niedriger lag und der Cholesterin-Wert nur um drei Prozent zugenommen hatte. Geringe HDL-Werte und ein hoher Triglycerid-Anteil erhöhen das Risiko von Herzkrankheiten.

    "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass Diäten mit geringem Kohlenhydrat-Anteil nicht die vermuteten negativen Auswirkungen haben. Der entscheidende Punkt wird aber sein, ob Patienten mit diesem Ansatz ihren Gewichtsverlust auch besser halten können als mit den herkömmlichen Diäten", sagt Studienleiter Gary Foster. Ob der Spiegel des "guten" Cholesterins auch langfristig hoch bleibt, müsse erst noch untersucht werden.

    Gruß
    Dough
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    Beitragvon TechnoForever » Do 2. Jun 05, 15:41

    Ja aber ich meine nicht nur paar Monate sondern über 10 Jahre oder so. Erst in deisem Zeiträumen kann man ja sagen ob der Körper Schäden oder Erkankungen entwickelt hat, die auf generell falsche Ernährung zurückzuführen sind. Es bekommt ja auch niemand wegen 1 Jahr falscher Ernährung Herzprobleme oder Diabetis. So mal als Beispiel nur.

    Also so ne langzeit Studie wäre mal was intressantes. Vorher kann man darüber denke ich nicht wirklich was sagen.


    Und dann gehts ja nicht um eine Diät sondern um die generelle Lebensweise. Ich denke ja nicht das man wegen 6 Wochen LOW CARB jetzt Schäden bekommt oder so. Aber immer so zu essen finde ich nicht gut.
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    Beitragvon Scuolfan » Do 2. Jun 05, 16:04

    Man hat auch wider zwei Extreme miteinander verglichen.
    Ich gebe Dir natürlich Recht Dough, dass vor allem stärkereiche KH und einfach zu verwertende KH die einen starken Blutzuckeranstieg nach sich ziehen, vor allem gepaart mit Fett, katastrophal schlecht sind.
    Aber ich rede von einem ausgewogenen Verhältnis und meine mit Kh weder Weissbrot noch geschälte Kartoffeln noch Trockenobst noch Fruchtgummi.
    Ich meine Obst, und ALLES frische Obst ist in meinen Augen vom Grundsatz her gut. Ebengleiches gilt für Gemüse und Salatprodukte sowie für Vollkornprodukte.
    Der Körper braucht KH, das Gehirn arbeitet mit reiner Glucose und hat einen erheblichen Anteil am Gesamtumsatz in Kalorien, verbraucht aber NUR Glucose. Hinzu muss man die Glucose rechnen , die auch der Körper für seine Stoffwechselvorgägen benötigt.
    ATP ist und bleibt die ENergieeinheit Nr.1 und die schnellstmögliche Bereitstellung dieser Energie funktioniert durch den Einsatz von Glukose über die Zellatmung.
    Worum sollte der Körper so einen Mechamismus für die primäre Energieerzeugung haben, wenn sie im Grunde falsch wäre?
    Jedenfalls ist diese Methode für den Körper der "Standart", nicht die umständlichere Energiegewinnung durch Fette bzw. mittels Ketose.
    Das ist ein klares Faktum!
    Daher gehöten mehr als 15% Kh dazu!
    Und diese KH führen noch lange nicht zu schlechten Blutwerten o.Ä. Im Gegenteil, stammen sie aus vitamin-, mineralstoff- und pflanzenstoffreichen Produkten wie Obst, Gemüse , Salat und Vollkornprodukte, si stigern sie die Leistungsfähigkeit des ganzen Körpers, stärken das Immunsystem und fördern eine bestmögliches Funktionieren des Körpers.
    Atkins Diätler können kein starkes Immunsystem haben, aufrgund ihres Verzichtes auf zahlreiche, mit vielen starken Bioaktivstoffen ausgerüstete Produkte.
    Gruss
    Gruss Scuolfan

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