viel wasser trinken aber...

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Beitragvon sKorx » Mi 5. Nov 03, 00:07

gegenüber von unserer schule gibs nen gym das früher immer "pudding-gym" genannt wurde.. hauswirtschaftsgymnasium halt
haben sie jetzt auch offiziell in ökotrophologiegymnasium umbenannt um das ansehen etwas zu steigern :lol:

also nichts gegen hauswirtschaft, nur die schule da war wohl etwas lahm
sKorx
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    Beitragvon Panacea » Mi 5. Nov 03, 10:03

    Hier also die Lösung eures "Problems"... Kleine Anmerkung : Die genannten Mengen gelten für den Durchschnittsmenschen und nicht für den schwer trainierenden Sportler (für die Naseweisen unter Euch)
    Und auch Eure Frage mit den Babys dürfte geklärt werden.

    Und für die Unverbesserlichen :Ihr kennt doch den Pinguin, oder ?? ;-) ;-) ;-)


    Empfohlen werden etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag zusätzlich zur Flüssigkeitsaufnahme in der Nahrung, z.B. in Suppen oder Obst, genau
    30 ml pro Kilo Körpergewicht für den gesunden Jugendlichen und Erwachsenen, wenn man normale Kost zu sich nimmt. Beim Fasten entfällt Wasser aus der Nahrung, deshalb muss man mindestens einen Liter Wasser mehr, also 2,5 bis 3 Liter trinken. Das bedeutet, ein Jugendlicher oder Erwachsener mit einem Körpergewicht von 70 kg muss 70 x 30 ml, das sind 2 Liter und 100 ml, pro Tag trinken. Babies und kleine Kinder brauchen im Verhältnis zum Körpergewicht mehr Flüssigkeit, etwa die fünffache Menge an Flüssigkeit pro Kilo Körpergewicht im Vergleich zu Erwachsenen, also 150 ml pro Kilo Körpergewicht! Schon ein halbjähriges Kind braucht also mindestens 1 Liter Flüssigkeit und mehr pro Tag. Wird ein Baby also voll gestillt, muss Tee nicht sein!
    Stillen ist so reguliert, dass die Milch, die in den ersten Minuten kommt, sehr wasserreich ist. Hat das Baby nur Durst, so trinkt es häufig, aber kleinere Mengen, eben die "wässrige", Durst löschende erste Milch. Hat es Hunger, so trinkt es länger und bekommt die nährstoffreichere Milch. Aber die Eltern sollten natürlich darüber hinaus darauf achten, dass das Baby sich nicht übermäßig erhitzt, also luftig anziehen, Köpfchen nicht in die pralle Sonne usw.

    Der Flüssigkeitsbedarf von älteren Menschen
    Die absolut benötigte Flüssigkeitsmenge bleibt über die Lebensspanne ziemlich unverändert. Ältere Menschen brauchen immer noch soviel Flüssigkeit wie jüngere Erwachsene, haben aber oft keinen Durst mehr. Sie müssen sich dann aus Vernunftgründen zwingen, "über ihren Durst zu trinken". Das ist vor allem in der zweiten Lebenshälfte ein immer größer werdendes Problem.

    Aber es gibt Tricks:
    Tipp 1: Messen Sie ab, wie viel Sie über den Tag trinken sollten.
    Tipp 2: Nehmen Sie sich Ihr Lieblingsglas und Ihre Lieblingstasse und messen, wie oft Sie diese füllen müssen, um auf 2 bis 3 Liter Wasser zu kommen. Am besten gleich größere Tassen und Gläser wählen.
    Tipp 3: Verteilen Sie die Trinkmenge geschickt über den Tag. Morgens und nach einem Mittagsschläfchen hat man den größten Durst und sollte ihn auch am großzügigsten löschen. Am Abend, etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen, sollte man nicht mehr soviel trinken, sonst weckt einen möglicherweise die zwickende Blase nachts auf.
    Tipp 4: Finden Sie heraus, auf welche Art Sie Wasser am besten trinken können: Warm? Kalt? Sprudelnd? Still? Als leicht gebrühter Tee? Mit etwas Honig? Oder eher leicht gesalzen? Etwas säuerlich, z.B. mit einem Zitronenschnitz? Oder verdünnt mit Obstsaft, so etwa 1:2 oder 1:3?
    Tipp 5: Steigern Sie Ihre Trinkmenge allmählich, wenn Sie bisher zu wenig getrunken haben.
    Tipp 6: Kaffee entzieht dem Körper Wasser, deshalb müssen Sie pro Tasse Kaffee unbedingt die gleiche Menge an Wasser dazu trinken. In südlichen Ländern gibt es deshalb die Karaffe mit Wasser immer zum Espresso dazu.
    Tipp 7: Zu den Mahlzeiten zu trinken ist eine Gelegenheit, dreimal mindestens eine kleinere Menge Flüssigkeit unterzubringen. Aber nicht die gesamte Tagesmenge zu den Mahlzeiten trinken, das gibt einen Wasserbauch.

    Risiken bei zu geringer Flüssigkeitsaufnahme






    Der Mensch besteht zu drei Vierteln oder mehr aus Wasser. Es ist ein unentbehrlicher Transportstoff: Überflüssiges, Nutzloses, Gefährliches wird mit Hilfe von Wasser aus dem Körper geschwemmt. Dieses ausgeschiedene Wasser muss ersetzt werden, ebenso das Wasser, das über die Atemluft oder über die Haut verdunstet. Wenn man die verdunstete oder ausgeschiedene Körperflüssigkeit nicht ausreichend ersetzt, dickt das Blut ein und fließt träger.
    Die Folge: die Versorgung sämtlicher Gewebe leidet darunter. Zum Beispiel das Gehirn, dass deutlich in der Leistung nachlässt, wenn man ständig zu wenig trinkt. Mancher sogenannte geistige Verfall bei älteren Menschen ist nichts anderes als eine Austrocknung. Mancher Schlaganfall ist die Folge einer Austrocknung. Aber es geht nicht nur um solche extremen Fälle. Haut und Schleimhäute, Immunsystem, Entgiftungsorgane, Kreislauf, einfach alles kann nur richtig arbeiten, wenn genug Wasser zur Verfügung steht. Kopfschmerzen, Migräne, auch andere Schmerzen haben nicht selten damit zu tun, dass man ausgetrocknet ist. Kaum einer stellt hier je einen Zusammenhang her, aber man sollte bei Schmerzen, zum Beispiel bei Migräneanfällen, ruhig mal ausprobieren, ob nicht eine großzügige Tasse heißes Wasser oder ein Glas kaltes Wasser die Schmerzen erleichtert!

    Was soll der Mensch trinken?
    Am besten Wasser, Kräutertees oder mit Wasser stark verdünnte, ungesüßte Fruchtsäfte. Achten Sie darauf, dass die Getränke nicht zu kalt sind, das erschwert die Flüssigkeitsaufnahme.

    Tafelwasser ist ein "künstliches Mineralwasser": ein Quell- oder Trinkwasser, das zur geschmacklichen Aufbesserung oder besseren Haltbarkeit mit Salzwasser, Kochsalz oder doppeltkohlensaurem Natron angereichert ist.
    Mineralwasser ist ein Wasser, das direkt aus der Quelle abgefüllt wird und häufig mit Kohlensäure angereichert wird, in unterschiedlichen Mengen; weniger Kohlensäure reizt auch den Magen weniger. Geringe Mengen lassen das Wasser
    "frischer" erscheinen.
    Beachten sollte man, das Mineralwasser neuerdings nicht nur in Glasflaschen, sondern auch in PET-Flaschen angeboten wird. Die Wasser schmecken teilweise nach dem Abbauprodukt Acetaldehyd (PET = Polyethylenterephthalat).
    Heilwasser ist ein Mineralwasser das mindestens 1 Gramm/l feste gelöste Mineralbestandteile enthält. Ausnahme akratisches Wasser: trotz Mineralstoffgehaltes unter 1 Gramm/Liter ein Heilwasser aufgrund der besonderen physikalischen Eigenschaften (grüne Flasche)
    Sauerstoffwasser (blaue Flasche, "der letzte Schrei" auf dem Wassermarkt): die in einem Liter enthaltenen Sauerstoffmengen (226 Milligramm O2/Liter) nimmt man auch mit etwa 6 -10 Atemzügen auf.

    Leitungswasser als Trinkwasser

    Sofern es aus öffentlichen Leitungen kommt, kann man es überall trinken. Die Vorschriften in Deutschland sind streng, im Januar 2003 trat eine neue Leitungswasserverordnung in Kraft mit noch strengeren Grenzwerten für Blei und Nickel. Was der Gesetzgeber weniger beeinflussen kann, sind die Rohrleitungen im privaten Haushalt. In alten Häusern liegen noch Bleirohre.
    Tipp: Am Wasserzähler das Rohr ansehen, erscheint es weich und einkerbbar mit einem Messer? - bis 1935 wurden Bleirohre verwendet, in einigen Häusern sogar bis 1973 - in Mietshäusern sollte man kritisch nachfragen oder nachforschen!
    Die heutige Trinkwasserverordnung gilt für das Wasser bis zum Wasserhahn, also einschließlich der Hausleitungen, die aber kaum je amtlich überprüft werden.
    Tipp: Selbst eine Analyse über einen seriösen Anbieter durchführen lassen, z.B. über Stiftung Warentest, sodass auch die Beimengungen in der Hausleitung erfasst werden.
    Manche Leute haben auch einen eigenen Brunnen und beziehen das Wasser nicht über das Wasserwerk. Führt er saures Wasser und hat man Kupferleitungen, so ist das ungünstig.
    Der Nitratgehalt des örtlichen Wassers kann eventuell für Säuglinge kritisch sein. Das erfragt man am besten beim örtlichen Wasserwerk und nimmt, wenn ja, dann nitratarmes Mineralwasser zur Nahrungs- und Fläschchen-Zubereitung.
    Tatsächlich kann das Leitungswasser nicht auf alle Schadstoffe überprüft werden, aber es gibt sogenannte "Indikatorstoffe", die man bestimmt. Sie ergeben Aufschluss über mögliche andere Belastungen.

    Wasserfilter und Wasserzubereiter( Wasser-Max)
    Wenn man wie empfohlen hygienisch mit den Wasserzubereitern umgeht, ist das eine billige Variante, Wasser mit etwas Kohlensäure herzustellen, wenn es einem so besser schmeckt, sodass man mehr davon trinkt.
    Auch bei Wasserfiltern gilt: Die Empfehlungen zur Hygiene sollte man unbedingt beachten, sonst verkeimt das Wasser, das man aufbereitet. Man sollte sich beraten lassen: Einige Wasserfilter dienen nur der Geschmacksverbesserung, andere entfernen nur den hässlichen Film, der sonst auf Tee entsteht.
    Einige können auch Schadstoffe ausfiltern, z.B. Kohlefilter. Aber hier sollte man bei allen Vorteilen daran denken, dass sie den Verbrauch des doch sehr kostbaren Wassers erhöhen.
    Dann gibt es Entkalkungsanlagen. Vorsicht aus gesundheitlichen Gründen kann angebracht sein bei solchen Anlagen, die das Calcium gegen Natrium eintauschen. Menschen mit Herzschwäche oder Bluthochdruck sollten nicht zuviel Natrium aufnehmen.
    Kalkhaltiges Wasser ist hässlich für die Hausfrau. Für die Gesundheit ist es eher sogar besser als weiches Wasser.

    Ausreichend trinken unterwegs, auf Reisen und in der Schule

    Sobald man nicht zu Hause oder in der gewohnten Arbeitsumgebung ist, läuft man Gefahr, zu wenig zu trinken, besonders auf Reisen oder Kinder während eines langen Schultages.
    Tipp: Kindern kann man zusätzlich wasserhaltiges Obst und Gemüse wie Gurken, Möhren, Äpfel und Melonen mitgeben und eine Trink-Flasche mit Wasser.
    Für Reisende gilt: Jede Gelegenheit zum Trinken nutzen, auch wenn nicht immer eine Toilette in der Nähe ist; lieber die Blase trainieren, dass sie länger durchhält, aber unbedingt so viel trinken wie zu Hause auch.
    Tipp: Für Autofahrten, besonders in der Wärme, für alle Mitfahrenden genug Wasser mitnehmen und großzügig im Innenraum verteilen, damit man nicht nur bei Pausen trinken kann, sondern auch zwischendurch. Es ist übrigens ein Trugschluss, dass man nicht schwitzt, wenn man nichts trinkt. Wenn es heiß ist, schwitzen wir, das ist eine normale Reaktion des Körpers.

    Wann sollte man mehr trinken als die empfohlenen 2 Liter pro Tag?
    Deutliche Anzeichen sind: Wenn man schwitzt, wenn man sich bewegt, wenn man Fieber hat, wenn man der Sonne ausgesetzt ist. Gefährlich sind Situationen, in denen man nicht merkt, dass man mehr Flüssigkeit braucht: beim Arbeiten in Räumen mit Klimaanlagen, die oft sehr trockene Luft verbreiten, bei längeren Reisen in vollklimatisierten Zügen, Autos oder Flugzeugen, beim Sonnen am Meer, wenn die frische Brise kühlt und man die Hitze nicht merkt. Auch wer gern sauniert, sollte sehr regelmäßig für eine gute Flüssigkeitszufuhr sorgen. Stillende Mütter brauchen mehr Flüssigkeit, sonst funktioniert das mit dem Durst löschen für das Baby nicht. Besonders wichtig ist reichliches Trinken bei allen Arten von Durchfall, bei Venenproblemen und Durchblutungsstörungen.

    Gibt es auch Getränke, die weniger empfehlenswert sind, und warum?

    Ja, es gibt viele Getränke, die für alles mögliche gut sind, aber nicht dafür, verlorene Flüssigkeit zu ersetzen. Dazu gehören Limonaden und Colagetränke, auch Obst- und Gemüsesäfte, Kaffee, je nach Zubereitung auch Tee und alkoholische Getränke, sogar Milch.
    Limonaden, Colagetränke und Fruchtsäfte enthalten Zucker und Säuren in großen Mengen. Wenn man nur damit seinen Durst löscht, nimmt man zu viele Kalorien auf, ohne dass man davon satt wird und man erhält eventuell auch zu viele Säuren, die schlecht für die Knochen sind. Viele Kinder sind auch deshalb zu dick, weil sie über zuckerhaltige Getränke zu viele Kalorien zu sich nehmen.
    Ungünstig sind Getränke, die austrocknen, weil sie die Nierendurchblutung anregen. Die Niere spült dann mehr Flüssigkeit aus, als sie über das Getränk erhielt. Hierzu gehören Kaffee, Schwarz- und Grüntee, Bier und andere alkoholische Getränke. Diese Getränke sollte man in kleinen Mengen genießen, aber man darf sie nicht in die Flüssigkeitsbilanz einrechnen.
    Tipp: zu jeder Tasse Kaffee und jedem Glas Wein ein großes Glas Wasser dazu zu trinken.
    Für die Flüssigkeitsbilanz darf man auch Milch und Sojamilch nicht einrechnen. Zweifelsohne sind sie sehr wertvoll, aber vor allem bei Kleinkindern verbraucht ihre Verdauung auch Flüssigkeit. Man sollte Kindern unbedingt noch weitere Getränke dazu geben. Beispielsweise sehr leicht gebrühte Kräutertees, 1 Teelöffel Kräuter oder einen Teebeutel auf mindestens einen Liter Wasser.
    Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.
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    Beitragvon Crys » Mi 5. Nov 03, 11:03

    Panacea hat geschrieben:Für die Flüssigkeitsbilanz darf man auch Milch und Sojamilch nicht einrechnen. Zweifelsohne sind sie sehr wertvoll, aber vor allem bei Kleinkindern verbraucht ihre Verdauung auch Flüssigkeit.


    Ich wills mal mit Crilles Worten ausdrücken:

    Crille hat geschrieben:Wer hier Neugeborene mit KRaftsportlen vergleicht lebt schon ein wenig hinter dem Mond.


    Sehr informativer text, respekt.

    Trotz alledem ist es einfach nicht wahr daß Milch nicht zum Wasserhaushalt gerechnet werden soll. Jeder der ein Kleinkind mal gewickelt hat weiß, daß diese einen deutlich weicheren Stuhl haben als Erwachsene. Beim Erwachsenen Menschen ist die Resorption von Wasser im Darm sehr effektiv, deswegen hat man im Normalfall auch nen recht trockenen Stuhl. Wenn die Menge an Flüssigkeit, die in der Milch enthalten ist, nicht resorbiert werden würde, würde man jedes mal wenn man Milch trinkt durchfall bekommen. Das mag bei manchen Menschen stimmen, die an Milchunverträglichkeit leiden, aber beim gesunden Menschen ist dies nicht der Fall.
    Richtig ist, daß Milch nicht komplett zum Flüssigkeitshaushalt hinzu gezählt werden kann, wie es beim reinem Wasser der Fall ist, da in der tat durch die Verdauungsflüssigkeiten und die elektrolyte die in der Milch enthalten sind, Wasser verloren geht. Trotz allem führt die Flüssigkeitszufuhr durch das Milch trinken immer noch zu einer deutlich positiven Flüssigkeitsbilanz.

    Frage an Crille: wo bleibt Deiner meinung nach die ganze Flüssigkeit in der Milch? Ist eine ernstgemeinte Frage. Ich finde wer etwas behauptet sollte auch in der Lage sein seine Behauptungen mit Argumenten zu belegen.
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    Beitragvon Panacea » Mi 5. Nov 03, 13:33

    Nun.. Ok . schauen wir uns eben an, was die *->* Oecotrophologie zu diesem Thema meint ;-)


    Wissenswertes zum Thema Milch und Milchprodukte


    Wo finden wir überall Milch ?
    Wir finden Milch als Frauenmilch , Muttermilch , Säuglingsmilch , Kuhmilch , Sojamilch , Schafsmilch



    Was steckt dahinter ?
    Frauenmilch = steht für Muttermilch verschiedener Mütter . Wichtig zur Erhebung von Daten .
    Muttermilch = Milch von einer Mutter in Bezug auf ihr eigenes Baby . Die Nährwerte können abweichen von den Werten der Frauenmilch .
    Säuglingsmilch = ist eine industriell hergestellte Nahrung für Säuglinge in den ersten Monaten . Als Basis dient in unseren Breiten die Kuhmilch , sie wird an die Muttermilch angepaßt .
    Kuhmilch = ist die Milch für ein Kalb . Sie ist von Natur aus auf die Bedürfnisse eines Kalbes abgestimmt .Sie dient uns als Grundlage für viele Milchprodukte .
    Sojamilch = ist eine rein pflanzliche Milch . Nach den EG - Richtlinien für Säuglingsmilch kann sie auch als Basis für Säuglingsmilch eingesetzt werden . Sie wird bevorzugt von den vegetarischen Kostformen . In anderen Länder z. B. Amerika wird sie als Grundnahrungsmittel eingesetzt .
    Schafsmilch = dient in unseren Breiten Hauptsächlich zur Herstellung von Käse .


    Welche Vorteile bringt die Milch für uns ?

    Sie ist ein vollwertiges , gesundes Lebensmittel ( kein Getränk )
    Sie dient seit Jahrtausenden als Nahrungsquelle
    Sie enthält viele notwendigen Nährstoffe
    Sie ist reich an Vitalstoffen


    Welches Enzym wird für die Milchverdauung benötigt ?
    Dieses Enzym ist die Laktase , sie verdaut den Milchzucker . Die Milch und Milchprodukte werden so verträglich .
    In den Ländern Asien und Afrika bildet ein Großteil der Bevölkerung dieses Enzym nicht und es kommt zu
    Milchunverträglichkeiten .

    Welche Milch - und Milchprodukte werden in der Vollwertküche eingesetzt ?
    Überwiegend werden gesäuerte Milchprodukte eingesetzt. Stark fetthaltige Produkte wie Sahne sollten sehr wenig und bewußt eingesetzt werden.

    Was ist beim Milchverbrauch zu beachten ?
    Milch ist ein Lebensmittel und kein Getränk . Für den Säugling ist es das Hauptnahrungsmittel ,
    beim Erwachsenen sind ½ Liter pro Tag ausreichend .


    Wieviel Milchprodukte sollten ihren Platz in einer gesunden Ernährung finden ?
    Es gibt eine Faustregel : dreimal täglich , je nach Vorliebe , aus der riesigen Palette von Milch und Milchprodukten .

    Wie sieht das praktisch aus ?
    Das könnte z . B . bedeuten , dass man einmal täglich ein Glas Frischmilch oder Buttermilch zu den Hauptmahlzeiten trinkt , einmal Joghurt oder Kefir als Zwischenmahlzeit zu sich nimmt und einmal Käse oder Quark als Brotbelag .

    Wie sieht der Nährstoffgehalt der Milch aus ?

    Sie enthält unentbehrliche Nähr - und Vitalstoffe
    Eiweiß ( ca. 3.3 % ) enthält alle essentiellen Aminosäuren, es ist leicht verdaulich und;hat eine hohe Wertigkeit.
    Fett ( ca. 3.7 % ) enthält 200 Fettsäuren (wobei die wenigsten essentiell sind ) , wenig ; Choleterin , es ist leicht verdaulich .
    Vitamine : B2 , B12 und A
    Mineralstoffe : Kalzium , Phosphor
    Kohlenhydrate ( ca. 4,7 %) vorwiegend Milchzucker . Er wirkt sich positiv auf die ; Darmflora aus . Milchzucker wird von den Darmbakterien in Milchsäure umgewandelt .

    Gibt es verschiedene Arten von Milchsäure ?
    Ja , es gibt die rechtsdrehende L (+) und die linksdrehende D (-)

    Worin unterscheiden sie sich ?
    rechtsdrehende L (+) wird rasch umgesetzt und schmeckt milder
    linksdrehende D (-) wird langsam abgebaut , kann zu Übersäuerung im Blut führen , schmecken sauer .

    Säuglinge sollten keine linksdrehenden Produkte bekommen .

    Was passiert bei der Haltbarmachung der Milch ?
    Inhaltsstoffe werden zum Teil verändert oder zerstört.


    Welche Arten der Haltbarmachung gibt es ?

    Pasteurisieren = kurzzeitiges erhitzen auf 71 - 74 Grad für 15 - 40 Sekunden . Die Haltbarkeit der pasteurisierten Milch liegt bei 5 - 6 Tagen . Da der Verlust an Vitalstoffen sehr gering ist , ist diese Art ernährungsphysiologisch ein Kompromis bei der Behandlung von Milch
    Ultrahocherhitzung = erhitzen auf 150 Grad für 2 - 2,5 Sekunden . Hier werden wertvolle Inhaltsstoffe der Milch zerstört . Die Haltbarkeit der Ultrahocherhizten Milch liegt bei 6 - 8 Wochen .
    Sterilisieren = erhitzen der Milch für mindestens 10 -15 Minuten auf 110 - 130 Grad . Auf diese Art erreicht man ein langes Haltbarkeitsdatum . Da viele Inhaltsstoffe verloren gehen und das Eiweiß zu 100 % denaturiert wird , hat sie mit der Milch nur noch wenig gemeinsam und eignet sich weder für die Säuglingsernährung noch für die Vollwerternährung.
    Homogenisierung = hier wird die Milch mit Hochdruck durch feine Düsen gedrückt und so das Fett aufs feinste verteilt . Dadurch wird die Milch cremiger .

    Was spricht für die Milchqualität ?
    Je naturbelassener die Milch , desto mehr Nährstoffe enthält sie. Je weniger Schadstoffe , desto besser ist der Wert der Milch.


    Welche Arten unterscheidet man ?
    Durch die verschiedenen Verarbeitungsgrade unterscheidet man folgende Handelsklassen :
    Rohmilch = diese Milch gibt es direkt beim Bauern und ist unverändert . Diese Milch ist nur kurz haltbar .
    Vorzugsmilch = Dies ist unbehandelte Rohmilch , die es im Laden gibt
    Vollmilch = diese Milch ist pasteurisiert , in den meisten Fällen auch homogenisiert . Wir finden im Laden zwei Sorten .
    Die eine hat ihren natürliche Fettgehalt von 3,7 % und ist nicht homogenisiert . In der Vollwertkost wird sie bevorzugt .
    Die andere Sorte hat meist einen Fettgehalt von 3,5 % . Diese Sorte finden wir am meisten in den Läden
    Magermilch = gibt es in verschiedenen Fettstufen . Durch Entrahmung wird das Fett entzogen und je nach gewünschtem Fettgehalt wieder zugeführt . Magermilch wird pasteurisiert , homogenisiert .
    H-Milch = gibt es auch in verschiedenen Fettstufen . Der typische Geschmack entsteht durch Zersetzung des Milchzuckers bei der Ultrahocherhitzung . H - Milch eignet sich um Milch auf längeren Vorrat zuhalten , aber nicht für eine vollwertige Kost .
    Kondensmilch = hat mit der eigentlichen Milch nichts mehr zu tun . Durch die Verarbeitung hat sie ihre wichtigen Inhaltsstoffe verloren . Es gibt verschiedene Fettstufen und sogar mit Zuckerzusatz findet man sie in den Regalen .
    Trockenmilch = sie entsteht indem der Milch die Flüssigkeit entzogen wird . Das Rest Wasser wird durch heiße Walzen oder durch heißen Luftstrom entzogen.

    Kann ich Roh- oder Vorzugsmilch auch in der Säuglingsernährung einsetzen?
    Nein, da sie ein hohes Allergierisko mit sich bringen. Der Säugling kann sich mit der hohen Portion Fremdeiweiß noch nicht auseinander setzen. Außerdem besteht die Gefahr von Infektionen des Magen-Darmtraktes, wenn die Milch nicht richtig abgekocht wird.


    Welche Milch sollte in der Säuglingsernährung ihren Platz finden?
    Nach heutigem Entwicklungsstand erhalten wir mit den industriell hergestellten Nahrungen eine optimalere Versorgung, als mit der Kuhmilch

    Welche Nachteile haben fettarme Milchsorten ?
    Sie enthalten weniger fettlösliche Vitamine , weniger Aroma - und Geschmacksstoffe . Durch eine veränderte Emulsion kann es zu Unverträglichkeit kommen.
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    Beitragvon hwlp » Mi 5. Nov 03, 13:51

    @Panacea

    anstatt andauernt solche beiträge von irgendwelchen texten zu poste, solltest du dir mal gedanken bleiben und was zum thema mit eigenen worten sagen. das was du postest, ist sicherlich nicht die antwort auf unsere fragen. diese texte haben schon alle so zichtausend male durchgekaut..daher wissen wirs alle..nur hier gehts um was ganz anderes.
    gruß,
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    Beitragvon Panacea » Mi 5. Nov 03, 14:12

    Sei nicht traurig nur weil du den Text nicht verstehst. ;-)

    Schon zig mal durchgekaut... ?? So so... warum existiert dieser Thread denn dann ??
    :roll:

    Sorry Junge aber DIESE von mir geposteten Texte ENTHALTEN genau die Antworten- vielleicht solltest Du sie einfach mal lesen - und dann den Inhalt bewerten. Sollte dir das allerdings zuviel Text (Information) sein, so kann ich auch nichts dafür.

    Andererseits frag doch einfach ganz genau was Du nicht verstehst - Ich helf Dir gern :lol:

    PS.: Zum Thema .. mit eigenen Worten kann ich nur sagen :WARUM ?? Ist doch schon mehr als einmal erklärt worden - oder ??

    THEMA :Siehe Seite 1 !! Bzw. Diskussion um Milch
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    Beitragvon hwlp » Mi 5. Nov 03, 14:28

    @Panacea

    man, du willst es einfach nicht verstehen. ließ mal den thread mal durch. ich persönlich zähle milch nicht zum täglichen wasserbedarf. natürlich weiß ich auch, weshalb sportler auch lieber zu wasser greifen sollten, als auf die milch.

    fakt ist aber, daß die flüssigkeit in der milch im körper dementsprechend behandelt wird.

    sicherlich wird man nicht verdursten, wenn man seinen wasserhaushalt nur mit milch deckt !!!!

    und hey!! wenn das wirklich so wäre, hätten ich persönlich seit 22 jahren dünnpfiff :lol:
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    Beitragvon Panacea » Mi 5. Nov 03, 14:31

    Oh Freund...

    Das lustige daran ist, das Wir einer Meinung zu sein scheinen... lol
    Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderkettung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint worden sind.
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    Beitragvon Crille » Do 6. Nov 03, 12:15

    *daumen* @ Paneaca

    Ich hätte meine Bekannte eh erst ab dem 2.1.04 wiedergesehen, aber wie geil, daß der Panacea schon gesucht hat....tja, was soll ich da noch groß zu schreiben....................ich hatte Recht! :P
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    Beitragvon Crys » Do 6. Nov 03, 13:14

    Crille hat geschrieben:Ich hätte meine Bekannte eh erst ab dem 2.1.04 wiedergesehen, aber wie geil, daß der Panacea schon gesucht hat....tja, was soll ich da noch groß zu schreiben....................ich hatte Recht! :P


    Wie schön dass du nur das liest was dir passt und den rest (unter anderem meine Frage an Dich) ignorierst
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    Beitragvon Crille » Do 6. Nov 03, 14:43

    Crys hat geschrieben:Wie schön dass du nur das liest was dir passt und den rest (unter anderem meine Frage an Dich) ignorierst


    Panacea hat geschrieben:Sei nicht traurig nur weil du den Text nicht verstehst. ;-)

    Sorry Junge aber DIESE von mir geposteten Texte ENTHALTEN genau die Antworten- vielleicht solltest Du sie einfach mal lesen - und dann den Inhalt bewerten. Sollte dir das allerdings zuviel Text (Information) sein, so kann ich auch nichts dafür.


    *g*
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    Beitragvon Crys » Do 6. Nov 03, 15:23

    Ok Crille, da du ja selber nicht in der Lage bist eine vernünftige Antwort zu geben hab ich auch keine Lust mehr auf diese dumme Diskussion. Der text von panacea ist ja schön und informativ, und glaub mir ich hab ihn gelesen und vermutlich besser verstanden als Du selbst, aber da steht nicht klar und deutlich warum die milch nicht zur Flüssigkeitsbilanz dazugezählt werden soll. Ausser dieser eine Satz den ich bereits kommentiert habe.
    Ansonsten seh ich nur "milch ist ein Lebensmittel und kein getränk".. haha, fantastische und absolut überzeugende Aussage :lol:

    Aber wenn Dir leider keine Antwort auf meine Frage einfällt, schließe ich daraus das du es einfach net weisst.. und als kommentar fällt mir dazu nur "pinguin" ein.

    Und letztendlich ist es mir wurscht *g*

    In diesem Sinne

    Nix für ungut
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    Beitragvon hwlp » Do 6. Nov 03, 16:08

    @crille
    du spams hier wieder nur mit sinnlosen postings!!! eigentlich bestätigt das nur wieder deine "ich habe keine ahnung" zustand!

    @crys
    ich habe auch keine lust mehr über dieses thema zu diskutieren, da kaum beiträge gepostet werden, die einen sinn haben. die schei***, was die hier alles reinkopiert haben, nutzen sie als antworten. als ob wir des schon nicht genug durchgeluscht hätten! *tisch*

    @crille + @ panacea
    *idee* ich will euch nicht als dumm bezeichnen, aber setzt auch mal ein wenig euer gehirn ein *hammer2* , was euch anscheinend beim studium nicht verlangt wird, außer in büchern rumzuschnüffeln und dem prof zu bejahen.
    *lachen2*
    gruß,
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    Beitragvon Rookee » Do 6. Nov 03, 16:54

    Hört mal auf Euch hier anzupampen wie im Kindergarten! Es gibt zwei Seiten... eine fragende und eine die antwortet! Wäre schön wenn es sachlich bleibt und nicht in persönlichen Angriffen endet!

    Danke

    Rookee
    "...wenns um innere werte geht, poste ich demnächst nen bild von meiner mutti"

    stonsen
    Rookee
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    Beitragvon Crys » Do 6. Nov 03, 17:20

    Rookee hat geschrieben:Hört mal auf Euch hier anzupampen wie im Kindergarten! Es gibt zwei Seiten... eine fragende und eine die antwortet! Wäre schön wenn es sachlich bleibt und nicht in persönlichen Angriffen endet!

    Danke

    Rookee


    Jooo... ich hab eine frage gestellt, ich hätte gern Argumente und Fakten gesehen. wer weiss vielleicht hab ich ja auch unrecht, aber ich wüsste nur gern warum. Stattdessen kommts mir vor als würde hier nur geschrieben "Es ist so, war schon immer so und ich hab recht". DAS ist keine sachliche Diskussion.

    Aber wie schon gesagt letztendlich ist es völlig wurscht, also vertragen wir uns wieder.

    Gruß
    Crys
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